1364.
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vnd das by des von Blümberg, och by der von Schällenberg zitten das wasser bis zu dem obgenanten würgevischet sye von den von Blümberg vnd den von Schällenberg, der tailbrieff och lutter inhalt den vnder-schaid der wasser von dem siechenhuse ze Huffingen vntz zu dem staine wür, die von Blümberg vnd dievon Schällenberg das wasser bis zu dem selben staine wür lenger, denn stett- oder landsrecht ist, geru-wenklich one aller mänglichs rechtlich vordrang inn vnd herbracht, besessen vnd genossen habent, das diegenanten von Schällenberg by dem wasser bis zu dem staine wür nach lutte des tailbrieffs vnd der erberlüt gesworen sage billich bliben". Die Zusätze der von Brülingen aber erkennen in ihrem auf Mittwochnach st. Gallen Tag [QM. 22.] 1449 gegebenen Spruche: „nach dem vnd die genanten von Brülingen kunt-schafft dargelait vnd die zu den haiigen geschworen hond, wie dann Brülinger vnd Hüffinger zwing vndban von dem ober wur bis zu dem vnder wür gelich verr gangen, der tailbrieffe, als Burekart vnd Rudolfvon Blümberg die wasser vnd ander ir gut mitt enander getailt haben, nit witter in dem stuck inhalt, denndas wasser von dem siechenhus zu Huffingen vntz zu dem staine wür gang, das der von Brülingen sagevnd kuntschafft die besser sye vnd die den von Brülingen wol vnd genüg gesait haben vnd das die vonBrülingen daruff hinfür by dem wasser von dem ober wür bis zu dem vnder wür, als verr dann ir zwingvnd ban, gar billich bliben". Er entscheidet als Gemeiner hierauf, dass der Spruch der schellenbergischenZusätze „der rechtlicher vnd billicher" sei. Perg. Or. mit dem fast unkenntlichen Siegel des Ausstellers, a. a. 0.24) 1467 gütemtag nach Hitvasten [März 9.] verkaufen Schultheiss und Gemeinde zu BrülingenChünrat Scherer, dem alten, von Heringen ihre eigene Badstube mit Haus und Hof am Waltor, aus derenStall und Tenne „ainem herren" 6 h Hofstattzins gehen, um 100 & h, von denen 60 U auf der Badstubegegen 3 U h der in Brünlingen genehmen Währung Jahreszins stehen bleiben. Er darf aber jeweils 20 ??davon zurückzahlen, während die Stadt ihn nicht zur Lösung des Hauptgutes drängen wird. Den Brunnen,der in die Badstube läuft, soll er vom Stadtbrunnen im Stadtgraben bei der Teilung mit zwei eisernenBohren in dieselbe leiten. Alle Wochen hat er am Samstag oder wenn da Feiertag ist, am Donnerstag oderan einem andern Tage „ain bad zu haben". Er soll auch „ainen yetlichen man scheren des järs umb ainfiertal guter vesen und ain yetlich mensch, daz zwölf jär alt ist, ains mäls baden umb 1 ^ undzwo winttusen seezen umb 1 h, drw umb 1 3i, fiery och also vnd des glich für sich, und wer nit scher-korn git, der git 1 h im bad von scheren, und so er truken schirt, 1 ^Sj". Niemand darf ihm in Brülingenan Scheren oder an Baden Schaden thun. Perg. Or. mit dem Siegel der gen. Stadt, Karlsruhe (Abdruckin Zeitschrift f. G. d. Oberrheins XII, 164).
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ESSS
1364, Mai 8.
Bautzen.
26. Kaiser Karl verleiht den edlen Johan und Cunrad von Blumberg wegen ihrer
ihm und dem hl. Römischen Reiche oft bewiesenen, unverdrossenen Dienste dasRecht, in ihrer Stadt und in ihrem Gerichte zu Hofingen Stock und Galgen zu habenund über Hals und Haupt zu richten. Wer dieses Recht verletzt, zahlt 40 MarkGold halb dem Reiche, halb den von Blumberg a ).
Geben zu Budissin 1364 uf den nehesten dinstag nach st. Walpurg tage.
Das kais. Majestätssiegel mit aufgedrücktem Rücksiegel.Perg. Or. Donaueschingen.
a) 1361 in die Cinerum [Febr. 10.] nimmt zu Nuremberg Kaiser Karl Diethelm von Blumenberg, und ebensoHainrich von Blumenberg und Peter von Hewen zu einem täglichen Diener und Hofgesinde auf und befreit sie vonallen Gerichten mit Ausnahme des kais. Hofgerichtes. Glafey, Anecdotorum S. R. I. illustrantium collectio S. 548.(Böhmer-Huber No. 3554—56).
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