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1364.
20) 1440 Sept. 7. scultetus et consules oppidi Brulingen Hainrico episcopo Constantiensi notificant, quodaltare in capella beatae Mariae virginis intra muros oppidi sui sita per praedecessores suos insufficienterdotatum novis muneribus dotaverunt, et bona per praedecessores data et per se superaddita narrant et ordinant,quod collatio dicti beneficii sibi et successoribus suis remaneat, et confirmationem petunt"). Perg. Or. mitdem Siegel der Stadt Bräunungen. Freiburg, erzbiscliöfliches Archiv. R-
a) Die bischöfliche Bestätigung erfolgte 1440, Sept. 13. Perg. Or; a. a. 0.
21) 1441 acht tag nach st. Martins tag [Nov. 18.] verkaufen Schultheiss,' Rat, Bürger und Ge-meinde zu Brulingen Hainrich Waltschnider, Kaplan von St. Niclaus Altar in U. 1. Fr. Münster zu Vilingen,um 100 fl. Rh. 5 fl. derselben Münze Zins, zahlbar an Martini oder acht Tage darnach zu Vilingen ausihrer Stadt Almenden, Gerichten und sonstigen Besitzungen und Gefällen. Geiselschaft haben gegebenenfalls der Schultheiss und die zwölf Richter in Vilingen zu leisten. Perg. Or. (das Siegel der Stadt Bru-lingen fehlt). Villingen, Pfründearchiv.
22) 1446 freitag nach Liechtmeß [Jan. 28.] bekennt Joannes von Böchsingen, gen. Gastmaister,Frühmesser zu Breunlingen, der den von Reichenaw lehenbaren Kelnhof zu Breunlingen mit Genehmigungdes Fürsten Friedrich, Abts in der Reichenauw, von Hannsen Stehelin und den Vögten der Ennely Keller,seiner „geschweihen", gekauft hat, und dem Hans Stehely vor Schultheiss und Gericht zu Villingen, auf diesie darum mit Genehmigung des Herrn von Costantz veranlasst worden, um ein ewiges Licht, das aus diesemKelnhof in der obern Kirche zu Breinlingen zu brennen ist, zugesprochen hat, dass er nach mehrern Urteilenund Zeugenaussagen verurteilt wurde, dieses Licht alle vier hochzeitlichen Abende und Tage, alle Zwölf-botenabende und -tage, alle Sonn- und Samstage tags und nachts brennen zu lassen, und verpflichtet sichund die künftigen Inhaber des Kelnhofes, dieses zu thun a ). Das Or. siegelten der Aussteller, EhrhardtRuft, Dekan zu Villingen, und Conradt Stöcklin, Schultheiss daselbst. Pap. Kop. 17. Jhdt. Karlsrahe.
a) 1455 mitwoch nach st. Margreten tag [Juli 16] leiht Abt Johans in der Reichenau diesen KelnhofHansen Brucker von Hüfingen, als Träger dieses Frühmessers. Pap. Kop. 18. Jhdt. Donaueschingen. — In unge-nanntem Jahre leiht derselbe den Kelnhof auf Bitten des gen. Gastmaisters Hansen Stächellin von Rotwil. Rei-chenauer Lehenbuch 638 ° S. 254, Karlsruhe. — 1466 zinstag nach st. Matheus tag [Sept. 23. ] leiht derselbe Abtdiesen Kelnhof Conraten Stähelin von Vilingen für ihn und als Träger seiner Mutter Agnes Kellerin und seinerGeschwister Hans, Berchtold, Hug, Mathis, Jörg und Agnes Stahellin; derselbe ist an diese Lehensleute von ihremVater sei. Hans Stahellin „in erbswise angestorben vnd zfigeuallen". Perg. Or. mit dem Siegel des Abtes (Bruch-stück), a. a. 0. — 1466 zinstag nach st. Michels tag [Sept. 30] verkauft Balthasar von Blümnegk um 330 fl. Rh.Hansen ßraffen, dem jungen, Bürger zu Friburg, 16 'h fl- Rh. Zins aus seinem Teile an 630 fl. Hauptgut, aus dem48 Malter Veesen und Haber Gilt gehen, und das auf dem Kelnhof zu Brünlingen, gen. Schutzhof, steht. Der andereTeil desselben gehört Lorenz Arnolt, Bürger zu Vilingen, laut der Briefe, die für denselben und den Verkäufer undnun auch für den Käufer hinter dem Rate zu Vilingen liegen. Weil das Unterpfand Hans Grafen zu entlegenund ihm „vmb dess gestalt oder Sicherheit nit wissen ist", muss es innerhalb acht Jahren durch ein anderes ersetztwerden. Perg. Or. (die Siegel des Ausstellers und seiner Mitverkäufer und Vettern Ottman und Ludwig von Blüm-negk fehlen), a. a. 0.
23) 1449 st. Thomans tag [Bez. 21.] entscheidet Hans von Hödorf zu Owelfingen als ein gemeinerzwischen Berchtolden von Schellenberg, Ritter, und der Stadt Brulingen zum Rechten. Die Zusätze deserstem, Cunrat St6ckly, Schultheiss zu Vilingen, und Mathias Stude zu Tunoweschingen, sowie LaurentzArnolt und Hainrich Custertinger, gen. Vayling, die Zusätze der von Brälingen, welche „nach aller fürge-wenter handelung ain bedencken nach dem rechten genommen" hatten, haben ihren Rechtsspruch ihm heuteschriftlich zugesandt. Die Zusätze Berchtolds von Schällenberg erkennen in ihrem auf st. Lucas Tag[Okt. 18.] 1449 gegebenen Spruche: „nachdem vnd die kuntschafft, so der genant her Berchtold vonSchällenberg dar gelait hat, die nun lutter sagent vnd zu den haiigen geschworen hond, das inen kunt vndwissent sye, das dz ober wür dz recht staine wür haisse vnd sye vnd dz vnder wür kain recht wür ge-waßen ist, vnd das sy wol gedenken, das man darüber schritte vnd ain klains bächli daselbs abhin luff,