Sftffiiffipfa^fe*
.i;-,'-;^;^ :.$: ■f^^ ^ S ^^^^^^^^^^^ ^ä^^ ^^^^^^^$ ^y< ■ ■*>'■
46
1364.
Pfleger ihnen eine gute Behausung in einem der Häuser des Spitales geben und ihnen in dieselbe jährlich4 Fuder Holz führen, dagegen fallen dann die Häuser der Frauen zu Brülingen dem Spitale zu. Perg. Or.mit dem Siegel der Stadt Vilingen (das des Spitals fehlt). Villingen, Spitalarchiv.
14) 1414 st. Benedicten tag [Mars 21.] wird wegen der Zuspräche, welche der edle Junker Erhartvon Valkenstain, der jüngere, Herr zu Ramstain, zu der Stadt Vilingen „von des Zugriffs vnd nämen wegen",durch ihn und seine Helfer jüngst zu Brülingen gethan, erhoben hat, auf Bitten beider Teile Bentz Dorn-hain,'Bürger zu Botwil, als gemeiner von der Stadt Botweil gegeben, zu dem als Schiedsleute JunkerErhart Albrehten von Sünchingen und Clausen Cün, Bürger zu Botwil, und die Botschaft von VilingenDietrichen den Cantzler, Schultheissen zu Rötwil, und Hansen den Hennger, Vogt zu der Nüwen Fürstem-berg, setzen. Vor denselben klagt Junker Erhart, dass ihm die von Vilingen, obwohl sie sich vorzeiten mitihm verbrieft und verbunden hätten, seinen „nämen" zu Brülingen „abgeschütt, entwert vnd abgeylt" undihn um etwa 2000 fl. geschädigt hätten, welchen Schaden sie ihm bekehren sollten. Die von Vilingen ant-worten: „do juncher Erhart den selben nämen tetty, do schicktind sü hinuss zu ime im geswornnen knecht,mit ime ze redann, als ouch gescheh, den nämen, den er da genomen hetty, der gehörty inen vnd deniren zu guter mäss zu, vnd mayntind vnd w<ind ouch da daz ir mit im tailen vnd da lieber holan, dennezu Bamstain, won sü solich vfsetze vnd vintschaft hettind, daz sü noch die im nit sicher gen Bamstaingeriten, noch giin kündind, zu dem, daz inen vnd den iren vormals ettwie dick schaden geschehen vnd zu-gezogen wery gen Bamstain in die vesti, der in ain tail von im bekert were vnd noch ettwie vil vsslegindvnbekert, in ouch noch nie von ime bekert moht werden, über daz die vorgedauhten ir briefe wisend, dazsü noch die irn gen Bamstain in die vesti nit geschadgot sont werden, vnd därumb getrüwotind sü demretten, daz sü juncher Erharten darümb ützit schuldig oder phlihtig sin sSltind ze bekerenn , won sü dochnützit gemütat hettind, won daz ir, daz man daz da mit in tailty vnd stän liessy, vnd möhtind 6ch därumbwol tun, waz reht wery; vber daz so hetty juncher Erhart den nämen allen laussen stän vnd hettind dievon Brülingen, die och dem nämen nächgelouffen werind, daz selbe vihe in daz geriht getriben, vf daz süime mornentz verschriben vnd verkünt hettind, darümb gen Vilingen ze komenn, so wöltind sü ime dennämen da zürn rehten stellen ze Vilingen vnd im da ain reht wideruaren laussen, wärzu er denne reht hetty,dez gündind sü im wol, dez selben briefs er inen aber nie geantwurty". Das Schiedsgericht erkennt ein-hellig: „wä vier dez ratz ze Vilingen gesweren mugin zu den hailigen, daz sü nit anders vf den nämengeylt noch vssgezogen syen, denne dez rauts haissen vnd maynung were, dz sü dz ir da beheben vnd dataillen woltind, daz sü denne dez billich geniessen soltind, vnd dz die von Vilingen in den brief, den juncherErhart von Valkenstain innhaut, nit griffen, noch den überfaren hettind, vnd daz sü von juncher Erhartenvmb die ansprauch billich embrosten vnd ledig sin sSltind, wol w<y juncher Erhart von Valkenstain, dazime die von Vilingen den nämen, souil als dez den von Brülingen zügehörty, stellen söltind gen Vilingen indaz geriht in drin tagen vnd sehs wochan den neusten, wenn daz juncher Erhart von Valkenstain in diesemzile an sü vorhin aht tag eruorderty, zu dem selben rehten 6ch beide tail, juncher Erhart vnd die von Brü-lingen, fride vnd gelait sont haben gen Vilingen vnd wider danan ungeuärlich, ob er aber daz in diß ietzgenanten zile nit also an sü eruorderty, als obgeschriben stät, daz denne die von Vilingen juncher Erhartenvon Valkenstain von dis nämen clag, ansprauch vnd rehten wegen nützit ze antwürtenn hettind". DiesenEid leisten desselben Tages vor dem Schiedsgerichte 4 Vilinger Ratsmitglieder. Perg. Or. mit den be-schädigten Siegeln des Obmanns Albrehts von Sünchingen, Clausen Cun, Dietrich des Cantzlers und desHefingers. Villingen, Stadtarchiv.
15) 1414 st. Geryen abent [Apr. 22.] geben Anna die Hüterin, Verena die Huserin, Anna die Bib-rarin, Angnese die Segerin und Henny der Swartz von Brülingen in Anbetracht des grossen Almosens undder „sehs" Werke der Barmherzigkeit, die alle Zeit im Armenspitale zu Vilingen also voll an armen, elendensiechen, dürftigen vollbracht werden, um ihres Seelenheiles willen diesem Spitale und seinen Pflegern Hansendem Sutur, Hainrich Goßwin und Cunrat Kümmerlin, Bürgern zu Vilingen, an dessen statt ihr Haus zuBrülingen, das an der Vögtinen Haus und an die Zehntscheuer stösst, ihren Garten daselbst zwischen desSwartzen Haus, des Schurmeygers Garten und der Wintergasse, 1 Jauchert Acker an Stetten, der an der