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6 (1889) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1360 - 1469
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1362.

und Hainrich Hübler, Unterbürgermeister zu "Überlingen (von Bodmen'scher Seite) zu Rechten. JohannsCünrat von Bödmen meint, dass zu dem Halbteil der Veste Wildenstain, den Johanns von Zimbern von der StadtRotwil für 660 fl. Rh. gekauft hat, auch das halbe Dorf Lübertingen gehöre. Derselbe ersucht deshalbden von Zimbern anzuweisen, ihm auch die ehedem grätersche Hälfte von Liibertingen, auszufolgen. Hansvon Zimbern antwortet: diesen Halbteil von Lübertingen, der von den Grättern an Rotweil gekommen wäre,habe er für 100 fl. Rh. zu Pfand erhalten und dann gekauft, weshalb der von Bödmen angewiesen werdensolle, ihm daran ungeirrt zu lassen und ihm „daz genomen zu bekeren". Mit Hilfe von Fristhans vonBödmen, Jacob Herters und Märken von Husen wird entschieden, dass der betreffende Halbteil von Wilden-stain, wie den die Gräter namentlich mit dem Halbteil des Dorfes Lübertingen innegehabt haben, gegenBezahlung von weiteren 100 fl. Rh. Johanns Cünrat von Bödmen gehören solle, jedoch ohne Beeinträchtigungder zimberschen Eigenschaft, während der andere Halbteil des Schlosses und Dorfes, der von denen vonRamsperg und andern gekauft ist, dem von Zimbern bleibe, Jeder Teil solle dem andern von der ver-gangenen Nutzung wegen nichts schuldig sein; seien fortan an dem Schlosse kleinere Bauten vorzunehmen,so sollen beide Teile gleichmässig die Kosten tragen. Johanns Cünrat von Bödmen gesteht Johannsen vonZimbern die Wiederlösung seiner Hälfte von Dorf und Schloss für 760 fl. Rh. zu. Perg. Or. (Die Siegeldes Ausstellers, Eggs von Rischach und Hainrich Hüblers fehlen). Donaueschingen. T.

20) 1437 samstag vor st. Tyburcius tag [Apr. 13.] sagt Hainrich von Geroltzegg, Herr zu Sultz,seine Oheime Hans von Zymmern und Hans Cünrat von Bödmen „des gehaisses wegen", das ihm dieselbenwegen des Schlosses Wildenstain gethan haben, ledig. Das Or. siegelte der Aussteller. Zimm. Kopial-buch I, 106.

21) 1461 st. Hilarien tag [Jan. 13.] verkauft Wernher von Zymern für 300 fl. Rh., welche er HansJacoben von Bödmen, Ritter, Hans Jacoben von Bödmen, dessen Vetter, und ihrer beider ehelichen Brüdernwegen des Schlosses Wildenstain, das er von Hainrichen von Randegk und Hans Jacoben von Bödmen alsVormündern aller vorgenannten von Bödmen gekauft hat, schuldet, unter Vorbehalt der Rücklösung, 15 fl. Rh.auf Invocavit in Überlingen oder Stockach abzuliefernden Zins. Zu Mitgewähren setzt er Gottfrieden vonZymmern, seinen Bruder. Das Or. siegelten Aussteller und Mitgewähre, a. a. 0. II, 167.

22) 1462 mittwoch vor st. Hylarien tag [Jan. 6.] giebt Wernher von Zymern Hanns Jacoben undHanns Jacoben, Gevettern, von Bödmen, seinen Schwägern und Oheimen, seine Gerechtigkeit an zwei Wein-gärten zu Mülhusen „an der betzalung, anrurent von des koffs vnd losung von Wildenstain wegen". Perg.Or. (Das Siegel des Ausstellers fehlt.). Bodman.

136% Sept. 25.

Constanz.

17. Abt Eberhart von Reichenauw leiht Hainrich von Hodorf von Schenckenberg und den Kindern

seines Bruders Diederich sei., Hainrich und Elßbethen ven Hodorf, die Güter des Vinken, Partschins Wid-mers, Albrechts Widmers und des Klecken zu Mauwans (sie), die derselbe und sein Bruder sei. bisherinnegehabt, als Lehen von seinem Gotteshause zu rechter Gemeinde.

Geben zu Costantz 1362 vff den nechsten suntag vor st. Michäls tag.

Das Or. siegelte der Aussteller.

Lupf. Kopialbücher I, 9, fol. 50, Donaueschingen.

1) [13173 st. Margreten tag [Juli 15.] erlaubt Abt Eberhart von Reichenau Hainrichen von Zimberholtzseine von seinem Gotteshause rührenden Lehen, nämlich den Zehnten der Wiese zuDietfurt, ein Holz zu Hon-stetten das der Geburen von Ahe war, die Hainiwis, Vätterlis Gut zu Möwenhan, einen Acker bei derSinger Brugg, eine Hube zu Büttelbrunnen, des Tengers Hube zu Ehingen, eine Wiese zu Randolfsriet, eineauf Tegenhart, einen Baumgarten bei der Gebraiten, einen Acker bei Grüssitz Wiese, einen im Griengger