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1360.
gebührt. Ausgeschlossen sind von diesem Vertrage der Hauswirt in des Gotteshauses Hause und die Maierauf des letztern Gütern; diese haben ihre Güter und „gewers" jährlich wie andere zu versteuern und ver-wachten, sie dürfen aber auch mit ihrem „ gewers " Wun, Waide, Trift und Tratt nutzen, wie andere zuMeßkirch. Das Or. siegelte die Stadt Meskirch und Junker Wernher von Zymern, Frei. a. a. 0. H, 264.
1360, Dez. 13.
St. Gallen.
5 t Abt Geori und der Konvent des Gotteshauses St. Gallen scheiden ihres Gottes-
hauses reehteigene Widdum zu Kilchdorf, die an den Brunnen und an die Gebreitehinter der Kirche stösst, mit dem Kirchensatze derselben Kirche, die auch ihresGotteshauses rechteigen ist, von ihrem Hof zu Kilchdorf, „also daz der selb kilchen-satz in die vorgenemten widim gehöret vnd hören sol ewiklich vnd du selb widimzu dem selben kilchensatz". Diese Widdum mit dem Kirchensatze geben sie wegender grossen Dienste, die Oswalt von Wartenberg, gen. auch von Wildenstein, ihremGotteshause gethan hat, namentlich an dem Gute zu Husen, das ihrem Gotteshauseraublich entwährt war und sonderlich durch dessen Hilfe wieder an dasselbe gekom-men ist, diesem Edlen und seinen Erben als rechteigen.Geben ze St. Gallen an st. Lucien tag 1360.
Die Siegel der beiden Aussteller beschädigt.Perg. Or. Karlsruhe.
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1) Ein Vidimus dieser Urkunde fertigte 1374 12. Junii der Notar Viridis dictus Mark de Stainauf Bitten nobilis viri Eglolfi de Wartemberg alias de Wildenstein, qui literis eisdem in diversis locis prosuis utilitatibus agendis uti habet. Perg. Or. a. a. 0.
2) Nach einer Aufzeichnung in dem 1380 vom dortigen rector ecclesiae Geroldus presbiter ge-schriebenen Güterrodel der Pfarrei Kirchdorf (Perg. Or. im Besitze dieser Pfarrei) gaben die von Vilingen,als sie das in diese Pfarrei gehörige Dorf Eumstal, unter Pfaffenwiler gelegen, zu einer Zeit, da es noch„in eren" war, durch ihren Bürgermeister Hans von Thanhain, Thoman Butz, einen Richter, und HaintzenGehing kauften, dieser Kirche „von desselben koffes wegen" an das Licht 3 Malter Kernen Vorzins von derMühle und Almend bei dem Niedern Thor im Graben a ).
a) Auf der letzten Seite dieses Rodels bat der Kirchherr beigesetzt: „Nota, dis sint die bucher des gotzhusze Kilchtorf, ze dem ersten ein dik messbuch vnd ain plenarium, dz ist dz ewangelienbüch, item ain tünne mess-buch, item zwai [im 15. Jhdt verändert in: drü] grossi zitbuch, item ain brieuer vnd ain salter vnd zwai segenbuch,item zwai bredigböch, item ain röt zitbüchli, item ain jarzitbuch, [im 15. Jlidt. wurde hinzugesetzt: item historiacorporis Christi"J.
3) 1388 achttag nach st. Mathys tag [März 3.J erkennen zu Villingen Hanns der Thunninger,Hainrich der H6n und Hanns der Tüffer, Bürger zu Villingen, welche auf Ansuchen der Dörfer Kilchdorfund Klenngen vom Rate zu Vilingen beauftragt wurden, den langen Streit dieser Dörfer wegen der Weidebeizulegen, nachdem sie 14 Mann darüber eidlich vernommen haben, „dz die von Kilchdorf mit ir hert durchKlein ga dz dorf faren sont an dem morgen vnd an dem abend vff der von Klienga waide, also ze gliecherwys sont ouch die von Klenga durch Kilchdorf dz dorf mit ihr hert varen vff Kilchdorfer wayde vnd sol