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5 (1885) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 700 - 1359
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1355.

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Neuenbürg, zu Aigeltingen au dem Landtag zu Gericht sitzend, beurkundet, dass derKitter Burkhart von Jvngingen, der alte, an Frau Vrselen, Herrn Cünrats sei. vonHohenuels Tochter, Herrn Wolfen von Jvngingen, des genannten Herrn BurkhartsSohns eheliche Hausfrau, um 1130 M. S. Costentzer Gewichtes verkauft hat: dieBurg Jungnow, die Burg Schiltow, an der Lvchat gelegen, Inrenngen das Dorf,Blatteringen das Dorf, Emeruelt das Dorf, Hohenberg den Weiler, Affelstetten das

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Dorf, Amphingen das Dorf, Blatteringen den Weiler, Prowelsperg den Weiler, denKirchensatz zu Stetten zu dem Kalten Markt, den Kirchensatz der Leutkirche zu In-renngen und den Kirchensatz der Kapelle zu Ineringen, die des genannten HerrnBurkharts Pfand ist, alle diese Burgen, Weiler, Dörfer, Kirchensätze, Mühlen undPfandschätze mit aller Zugehörde. Zeugen: Herr Wolf von Jvngingen, Ritter, derseine Zustimmung gab, Herr Hans von Bödmen, der alt, Herr Hans, dessen Sohn,Herr Hainrich von Randegg, Herr Hans von Randegg, Herr Ortolf von Hudorf, HerrHainrich Burst und Herr Berhtold von Hasenstain, alle Ritter, die alle darüber Urteilsprachen und erteilten.

Geben ze Aigeltingen an dem landtag, 1355, an dem nehsten dunstag nachst. Jacobs tag.

Die Siegel des Grafen Eberhart von Neuenbürg, das als „des lantgerihtes insigel" in der Urkundeangekündigt ist, (wie an No. 527, 1), des Herrn Burkhart von Jungingen, des alten, (abgeschliffen, 30 mm D.,Siegelfeld mit Sechspass eingefasst und mit Sternen besät, im Schilde offene Scheere, die Spitzen aufwärts ge-kehrt; Umschrift unkenntlich) und Wolfs von Jungingen, Ritter, (wie an No. 428, 3).

Perg. Or. Donaueschingen. R.

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1) 1356, Febr. 3. Bottweil. Cünrat von Wartenberg, Freier, Hofrichter, urteilt im Namen und anStatt des Kaisers Karl öffentlich auf dem Hofe zu Rotwil, an der offenen, freien Königsstrasse zu Gerichtsitzend, in der Klage der edeln Frau Vrselle, Herrn Wolfen von Jungingen, eines Ritters, ehelicher Haus-frau, Herrn Cünrats sei. von Hohenuels Tochter, gegen Johann von Mägenbüch, dass der Beklagte die Klägerinan den von ihrem Sweher, dem Ritter Burkart von Jungingen, gekauften Gütern a ) „fürbaz vngesumet vndvngeierret lassen sol". Geben ze Rotwil, an st. Blasins tag, 1356. Das Siegel des Hofrichters zu Rotwil(wie Abbild. No. 67) nicht gut erhalten. Perg. Or. Donaueschingen. R.

a) Es sind die in No. 532 aufgezählten; ausser denselben werden hier noch weiter aufgeführt: die Mühlezu Veringen in dem Dorfe, genannt die Wälki, und 4 Mark jährlichen Geldes, gelegen zu Nenzingen, die Burkartsvon Jungingen Pfand sind.

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1355, Okt. 15.

(Jonstanz.

5^Q Peter Herr von Hewen, Ritter, und Albrecht von Clingenberch, weiland Herrn Hainriches sei. Sohn

von Clingenberch, Ritters, verheissen Frau Margarethen, Gräfin von Vähingen, der Mutter Albrechts vonClingenberch, wenn mit dem Rechte kundlich wird, „das ir von den acht vnd zwainzighundert pfunt hallerV. 58

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