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5 (1885) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 700 - 1359
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1341—1342.

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Wlmisalm

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1341, Okt. 30.

464. Fritsche Wolfran, Hülwer Dietrich, Aberli, Beate, Nese und Cläre, Geschwister,

Fridriches des Schleizen sei. Erben, verkaufen Angenesen, Pfaff Berhtolts SaltzuasenSchwester, und der Stetterin, zwei Klosterfrauen zu Widechen, ein Lehen in demVbelnbach, gen. des Witters Gut, für ledig eigen um 17 # h. Nach deren Todefällt dasselbe an den Tisch der Klosterfrauen zu Widechen. Zeugen: Cünrat derZimmerman, Claus der Mesener, beide von Gipechen.

Geben an dem zistage vor Aller Heiigen tag. 1341.

Das Siegel der Stadt Woluach (angehängt anf Bitten des vorgen. Berhtolts Saltzuas, ihres Leut-priesters, und Wolfrans, ihres Bürgers, wie Bd. II No. 536).Perg. Or. Donaueschingen.

1342.

465. Exstant eodem primo regiminis Eberhardi abbatis anno signatse reversales Conradi de Bluemenberg

equitis, domini in Hüfingen, darinn er sich reversirt, das er abbt Eberharden und seinem convent die gnadund freundtschafft gethon hab, wan sie ihme oder seinen erben, wan do wären, 130 markh lötigs Silbersguets und ganges zwischen st. Martins und st. Walburgen tag geben, das die kelnhöf zu Brinlingen und zuThonaweschingen mit leüth und mit gueth und mit aller zugehördt und mit allem recht, als der brief stath,die ihnen darumb geben ist, widerumb ihnen zue gefallen und geaignet werden solle; und da der von Bluemen-berg oder seine erben das Silber nit empfahen wollten und ihnen die kelnhöf nit widerumb ledig lassen, sosie das Silber gehn Schaffhausen legen in die münz, so soll der losung genug geschehen seyn. Anno 1342.

Annales Augiae Divitis (Handschrift No. 312, Karlsruhe, Generallandesarchiv) I, Supplementum fol. 5.

1) 1352. Constanz. Hainrich von Blümenegge, Eitter, bekennt, dass er von Abt Eberhart und demKonvent des Gotteshauses in der Bichunowe um 130 M. S. Kostentzer Gewäges auf Wiederkauf die Kelnhöfezu Brünlingen und zu Tünoeschingen mit allen Zugehörden ohne die dazu gehörigen Kirchensätze, welchedieselben ihrem Gotteshause vorbehielten, gekauft habe. Gen ze Kostentz, 1352. Die Siegel des Ausstellersund des Officials zu Kostentz beschädigt. Perg. Or. Karlsruhe. R.

2) 1352, Febr. 16. (dunstag nach st. Valentins tag) sichert der nämliche dem Gotteshause in derBichunowe das oben bedungene Wiederkaufsrecht um 130 M. S. Kostentzer Gewäges noch in besonderer Ur-kunde zu. Perg. Or. a. a. 0. R.

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1342, Juli 31.

4ßß ( Chunrad von Gundolfingen, Ritter und Freier, giebt jedem seiner Söhne Otten

und Chunzen und Adel, seiner Tochter, die er bei seiner ehelichen Wirtin, Frau Hilt-ruten, der Tochter Otten von Egelingen, hat, 30 M. S. auf die Burg Gvndolfingenund deren Zugehörden zu Bremenloch, Gvndolfingenwiler und im Thale, das unterder Burg liegt. Bekommt seine Ehewirtin keine weitern Kinder mehr, so giebt erV. 53

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