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5 (1885) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 700 - 1359
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1329.

1) 1329, Juni 2. Engen. Peter von Hewen, Herr zu Engen, und Herr Hainrich von Mulhausen,Kirchherr zu st. Martin zu Engen, geben um dieser Kirche Nutzen willen Katherinan, Hans Hartmanns sei.Tochter von Ehingen, die der Kirche eigen war, Hainrichen von Nuwenhausen unt Guten, Wernhers Tochtervon Mülhain, und um alle ihre Kinder. Geben ze Enngen in der statt, an dem nechsten freytag nach derAuffart, 1329. Das Original siegelten die Aussteller. Lupf. Kopialbücher, Tom. XVI, 12. Stuttgart.

1329, Febr. 14.

Rottweil.

405. Cuonrat von Emmingen, Vogt zu Hohemberg, Friderich und der Joser, seine

Brüder von Emmingen, verzichten zu Gunsten des Komturs und der Johanniter zuVilingen auf alle Ansprüche, die sie gegen diese hatten auf ein Holz zu Dürrehain,ist derselben geburen almainde, stosset ainhalp an Bernen von Walthusen holtz vndanderhalp an Schweninger höltzer", und auf die Ansprüche, die sie hattenvmbainen maiden", wogegen sie 3&h empfangen haben.Geben ze Rotwil an st. Valentins tag, 1329.

Das Original siegelten Cuonrat und Friderich von Emmingen.

Kopialbuch der Villinger Johanniter; Karlsruhe (Kopialbücher No. 775, p. 51).

R.

1329, Juni 23.

Lenzkirch.

406. Hainrich von Blumenegge, Herrn Johansen von Bhimenegge sei. Sohn, bekennt,

dass alle Erblehen in dem Trähselbach, die vom Abte von Sant Blesien verliehenwerden jetzt und spätervsser dem hof ze Schlüchse" und dessen Zubehör, worüberer Vogt ist, jährlich und ewiglich zu St. Gallen Tag nicht mehr als 2 ß 3\ BaselerMünze und 1 Fastnachthuhn als Vogtreeht geben sollen. Darüber giebt er dem Gottes-hause von Sant Blesien diesen Brief.

Geben 1329, an st. Johansen abent ze Süngiht, ze Lentzkilch in dem dorf.

Das Siegel des Ausstellers fehlt.Perg. Or. Karlsruhe.

E.

1) 1340, März 6. St. Blasien. Abt Peter und der Konvent des Gotteshauses zu St. Blesin in demSwarzwalde vertragen sich mit dem edeln Mann, Junker Heinrich von Blüemenegge, Herrn Johanse sei. vonBlüemenegge Sohn, über das Wasser, genannt diu Ahe, das in den Schlüchse rinnt,das diu eigenschaftInser vnd vnsers gotzhüsse von St. Blesin ist vnd er vogt ist dar iuber". Davon sollen sie ihm zu Herbst100 Fische als Vogtrecht geben, weiter darf er nur mit Erlaubnis des jeweiligen Abtes von St. Blesin greifen.Von dem Schlüchse, der ebenfalls des Gotteshauses Eigen und worüber der von Blümenegge Vogt ist, sollensie ihm zu Herbst 200 Fische geben, wie bisher gewöhnlich gewesen, und damit soll ihm gedienet sein. Vonden 5 Lehen in dem Vischebach, worüber er Vogt ist, sollen sie ihm von jedem 2 ß ^ gewöhnlicher Münzezu Vogtrecht und 1 Fastnachthuhn geben, ferner von dem Hofe zu Schlüchse zu den gewöhnlichen Zielen10 ß 3\ gewöhnlicher Münze zu Vogtrecht und Vogtsteuer, und von den andern Lehen zu Lentzkirch oderswa diu anderswa in der vogttaye gelegen sint", über die derselbe Vogt ist, 47s H A derselben Münze