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5 (1885) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 700 - 1359
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1300—1337.

prietatis comparavit pro domino Hainrico de Widilo, praeposito, et monialibus etpraebendariis coenobii in Grauinhusin, „in quorum usus cormnunes peccunia pro eo-dem bono sub certo numero et pondere persoluta est pariter et conuersa", quod-que idem Berhtoldus in redemtionem iuris haereditarii omnium rerum suarum nio-bilium et immobilium, ad quas post mortem eius abbas et conventus monasteriiIiinaugensis de iure respectum habent, idem bonum proprietatis titulo monasterioRinaugensi donavit, salvo nihilominus eidem monasterio mortuario, hobtval dicto, postobitum ipsius persolvendo (aut 1 m. a. ponderis Scafnsensi pro mortuario isto danda),salvis etiam sibi vestibus eiusdem Berhtoldi cum perceptione secundum consuetudinemin monasterio Rinaugensi hactenus approbata, quodque idem Berhtoldus propter con-ditiones praemissas non est a suo dominio absolutus, sed pro tempore vitae suae,sicut alii servi eiusdem, erit obligatus. Praepositus, moniales et praebendarii coenobiiin Grauinhusin, quia sigillo proprio non utuntur, sed sub potestate et regulo domi-norum suorum, abbatis et conventus monasterii Scafusensis, per oboedientiam vivant,super ratihabitione praescriptorum sigillis abbatis et conventus Scafusensis utuntur.Datum Scafuse, 1300., 7. kalendas Junii, indictione 13.

Die Siegel des Abtes und Konventes von Sckaffhausen fehlen.Perg. Or. Zürich.

1) 1334, Mai 1. Biedern. Herr Cünrat der Propst von Rieden und der Konvent desselben Gottes-hauses Vnser frowen st. Marien, st. Augustins Ordens, uff Swarzwalde gelegen, verkaufen Hainrichen demKirchherrn von Mettingen und Frau Elizabethen, Johans Otten sei. Tochter von Stülingen, ihrer Klosterfrauen,ihres Gotteshauses eigenes Gut zu Mettingen, das Johans der Stunzinger und sein Stiefsohn bauen. Dafürgiebt Herr Hainrich um sein und seiner Vordem Seelenheil willen 20 ti $i der Münze, die jetzt zu Tungengenehm ist, wogegen ein jeder Baumann, der auf demselben Gute sitzt, fortan von Herrn Hainrichs wegenvon dem Gute jährlich 6 Viertel Hanfsamen Tunger Mass an das Licht vor dem Fronaltar in gedachtemFrauenkloster zu geben hat. Frau Elyzabetha aber giebt zu ihrem Teile 10 ti A derselben Münze, dafürsoll sie jährlich von dem Gute 6 Viertel Kernen desselben Messes bis an ihr Ende geniessen; nach ihremTode fällt dieses Leibgeding ebenfalls an das vorgenannte Licht. Herr Hainrich und Frau Elyzabetha ordnen,dass die Kusterin des Klosters das Gut besetzen, entsetzen und davon zu ihrem Teile nehmen soll 2 Herbst-hühner, 2 Fastnachtshühner und 40 Eier. Bekommt ein neuer Baumann das Gut, so soll derselbe 10 ß tygewöhnlicher Münze zu Ehrschatz auf den genannten Fronaltar legen. Propst und Konvent geben für die30 ti A das Gut an diesen Altar auf. Geben ze Kieden, an st. Walpurg tag, 1334. Die Siegel des Propsts(s. Abbild. No. 56) und des Kirchherrn Hainrich (unkenntliches Bruchstück); das des Konvents fehlt. Perg.Or. Donaueschingen.

2) 1337, Jan. 8. Säclängen. Angnes, Aebtissin des Gotteshauses Sekingen, leiht zu Besserungihres Gotteshauses an dessen statt Clausen Schaden von Tvngen und Adelheiden seiner Ehefrauen das Gut,genannt Mehthilden Bvsespulerin Gut, im Banne zu Nidren Mettingen, das ihres Gotteshauses eigen ist, aufihrer beiden Lebenszeit. Davon sollen sie auf st. Martini Messe jährlich dem Gotteshause 6 3\ gewöhnlicherMünze geben. Nach deren Tode sollen ihre Kinder das Gut von ihr empfangen. Das Gotteshaus hat dasVorkaufsrecht; will dasselbe es nicht, so müssen die Lehensleute den Kauf mit der Hand der Aebtissin fer-

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