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5 (1885) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 700 - 1359
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1273—1334.

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6) 1316, Mai 20. Salem. Abt Cvnrat und der Konvent des Klosters zu Salmauswiler geben demAbte und Konvente des Klosters zu St. Gerigen in dem Swarzwalde Hainriclies Hvrden eheliche WirtinAdelhait, gesessen in Brigental, ihre Leibeigene, in Tausch gegen Eberhartes Frvmans von Vbrachen ehelicheWirtin Adelhait. Gegeben ze Salmanswiler, 1316, an der Vffart tage. Das Siegel des Abtes (wie anNo. 140, 18). Perg. Or. Karlsruhe. ■ ß.

7) 1317, No. 1. Hainrich der Meringer von Ahe hat eine „genöschaft" gemacht mit Abt Virichund dem Konvente des Klosters zu St. Gerien in dem Swarzwalde zwischen Frau Willebirg, Bürgins desMüllers ehelicher Wirtin von Heringen, Eigenweib dieses Klosters, und seinem Eigenmann Bürgin dem Müller,also dass unter den vier Kindern derselben die Tochter Willebirg und der Sohn Bertschi dem Kloster, dieSöhne Burcart und Johanse ihm gehören. Stirbt Bürgi der Müller, so soll er (der Meringer) einen gewöhn-lichen Fall von ihm nehmen; ebenso das Kloster, wenn Frau Willebirg stirbt. Für den Fall seines eigenenTodes ohne Leibeserben giebt der Aussteller um seines Seelenheils willen dem Kloster die genannten zweiKinder zu eigen. Gegeben 1317, an Aller hailigen tag. Das Siegel des Ausstellers (43 mm D., IV A 2,schmaler Schrägbalken ;f S. HAINRICI. DE . HEBINGE .). Perg. Or. Karlsruhe. R.

8) 1327, Bez. 30. KloSter Oeningen. Propst Hainrich und der Konvent von Öningen geben Annen,des Kolbingers sei. Tochter von Zimern, und deren Sohn Eberlin dem Abte von St. Gerien um Annen, Han-nesen Burkarts von Engen eheliche Wirtin, Hainrich Frideriches sei. Tochter, und deren Sohn Hainrich.

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Diz beschall vnd ward och dirre brief gen ze Oningen in dem closter, an der nahstun mitwochun nah demhailigen dage ze Wihnahten, 1328. Das Siegel des Propstes von Öningen (Q 44 : 29 mm, II B, das Siegel-feld durch gotischen Bogen geteilt, oben Brustbild eines Heiligen, in der linken das Schwert, rechts von ihmS. links von ihm P., im untern Felde nach rechts gewandter Mann im langen Kleide, in der rechten ein Ge-fäss haltend, links von ihm hängende Lampe; f S . PBEPOSITI. . OENINGIN). Perg. Or. Karlsruhe. R.

9) 1329, Febr. 5. St. Blasien. Abt Virich und der Konvent zu St. Blesin in dem Schwarzwaldegeben ihren eigenen Mann Johanßen, Conrades des Brotbeckhen Sohn von Immendingen, zu einem ehelichenHanne der Leibeigenen des Gotteshauses St. Georgen in dem Schwarzwalde Engelun, Albrechtes des WürtesTochter von Immendingen. Unter denselben soll rechte Genossenschaft sein. Stirbt eines derselben, es lasseLeibeserben oder nicht, so soll sein Leibherr nur einen gewöhnlichen Fall nehmen. Hinterlässt es Kinderund Gut, so sollen die Leibherren dieselben gleich teilen, und hat St. Georgen bei der Teilung der Kinderdie Vorwahl. Gegeben zue St. Blesin in vnßerm closter, 1329, an st. Agathen tage. Das Original siegeltedas Kloster St. Blesin. St. Georger Kopeybuch I (Karlsruhe, Kopialbücher No. 703) 201.

10) 1332, Mars 30. Amtenhausen. Die Heisterin und die Sammlung gemeinlich zu Amptenhusengeben dem Abte Virich und den Herren gemeinlich zu St. Georien Annen, Cünrat des Haigers von EinmingenTochter, Bur. des Haigers, Guntrams von Gunningen sei. Sohnes, der Eigenmann von St. Georien ist, ehelicheWirtin, in Tausch gegen Katherinen, Hainrich des Haigers von Gunningen Tochter, die Alberts, des vorge-nannten Cünrat des Haigers von Emmingen Sohnes, eheliche Wirtin ist. Geben ze Amptenhusen, an demmentage nach Vnser vrowen tag in Enuasten (sie), 1332. Das Siegel des Klosters Amptenhusen (wie Abbild.No. 37). Perg. Or. Karlsruhe. R-

11) 1334, April 1. Herr Rudolf und Herr Albreht, Gebrüder von Blümenberg, Ritter, geben ihreeigenen Leute Bertolt Stainlin von Tüno Eschingen und Herman den Tober von Phorren dem Abte und Kon-vente des Gotteshauses zu St. Georiun zu rechter „gnösschaff zu Adelhait, des genannten Bertolt ehelicherWirtin, und Adelhait, des genannten Herman ehelicher Wirtin, Eigenweibern des Klosters, also dass dieKinder, die diese zusammen haben, ihnen gemein sein sollen. Beim Tode der Hänner nehmen sie, bei demder Weiber das Kloster den rechten gewöhnlichen Fall. Gegeben 1334, an dem nehsten fritag vor st. Ain-brosiun diüt. Die Siegel Rudolfs von Blvmenberg (35 mm D., IV A 2, Wappen bekannt; f S'RVD.DE.BLVHENBERG. HTLITIS .) und seines Bruders (35 mm D., IV A 2, Wappen bekannt; f S'. ALB'HTI.HILITIS . D . BLVHBE'G .). Perg. Or. Karlsruhe. E-.

12) 1334, April 4. Stühlingen. Eberhart von Lupfen, Herr und Landrichter zu Stielingen, kommtmit Abt und Konvent des Klosters St. Georgen im Schwarzwalde um eine rechte Genossenschaft an Heinrich

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