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5 (1885) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 700 - 1359
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wir notgedrungen, um nicht allzu viel Raum in Anspruch zu nehmen, uns entschliessen mussten, die meistenUrkunden in Regesten zu geben; nur noch solche Urkunden sind wörtlich mitgeteilt, die entweder besonderswichtig sind oder sich, wie z. B. Weistümer, Zeugenverhöre u. s. w. nicht kürzen lassen oder deren Text,wie z. B. Nr. 168, so schlecht überliefert ist, dass die Herstellung eines Regestes sich von selbst verbot.

Um Raum zu sparen, geben wir ferner in den Regesten nur noch solche Titelformeln, welchezur Erkenntnis der Standesverhältnisse notwendig sind. Heisst z. B. in einer Urkunde ein Rittervirstrenuus N. miles", so lassen wirvir strenuus" als überflüssig weg, wird aber derselbe nurvirstrenuus" genannt, so behalten wir diesen Titel bei, denn in diesem Falle bezeichnet er allein den Standseines Trägers.

Ist sodann als Aufbewahrungsort einer Urkunde nur der Name einer Stadt angegeben, so ivilldies besagen, dass die betreffende Urkunde in dem dort befindlichen Stadt- oder Staatsarchive aufbewahrtwerde. Giebt es aber an demselben Orte neben dem Stadt- oder Staatsarchive noch ein zweites oder drittesArchiv, so ist dies genau angegeben. Ebenso citieren wir die so viel benützten Werke: Urkundenbuch derAbtei St. Gallen von Wartmann",Codex diplomaticus Salemitanus von Fr. von Weech" der Raumer-sparnis halber nur mit Wartmann",v. Weech". War eine Urkunde endlich bereits mehrmals gedruckt,so geben wir aus demselben Grunde nur den jüngsten Abdruck an.

In den von Wartmann herausgegebenen St. Galler Urkunden, die hier aufzunehmen waren, habenwir die Datierung des Herausgebers herübergenommen, sonst ist dem schwäbischen Gebrauche des Mittel-alters entsprechend durchweg der 25. Dezember als Jahresanfang behandelt. Ebenso nahmen wir zufolgedes schwäbischen Landesgebrauches denGutentag" nicht als Mittwoch, sondern als Montag.

Dem dringenden Wunsche des leider zu früh verstorbenen grossen Heraldikers, des Fürsten F. K.eu Hohenlohe-Waldenburg, Folge gebend, haben icir auf die Abbildung und Beschreibung der Siegelbesondere Sorgfalt venvendet. Bei der Auswahl der Siegel, ivelche hier abgebildet sind, hat Archivregi-strator Schelble dem Unterzeichneten unermüdliche Beihilfe geleistet; gezeichnet sind dieselben wiederumvon Emil Wagner, nach dem gewiss berechtigten Zeugnisse des Fürsten F. K zu Hohenlohe- Waidenburgeinem der ersten, zuverlässigen Siegelzeichner unserer Zeit, und geschnitten von Daumerlang in Nürnberg.

Bei der Beschreibung der Siegel legten wir das sphragistische System des Fürsten F. K zuHohenlohe-Waldenburg zu Grunde, das wir deshalb an dieser Stelle unseren Benutzern zu gute wieder-holen, es lautet:

S chrift- Sieg el

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A. ohne Namen des Inhabers.

B. mit Namen des Inhabers.

A. ohne Namen des Inhabers.

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in.

Portraits-Siegel:

A. ohne Wappen

mit Namen des Inhabers.

1. Kopf, Brustbild oder Kniestück.

2. ganze Figur,

3. zu Pferd.

1. Kopf, Brustbild oder Kniestück.

2. ganze Figur,

3. zu Pferd.

B. mit Wappen

a. stehend.

b. sitzend.

c. knieend.

a. stehend.

b. sitzend.

c. knieend.

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