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Historische Wanderung durch die alte Stadt Düsseldorf.
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1614 als Diaconin No. 5, wohnten
es Gerhard Peill, der mit Kurzwaaren, sowie mit denbeliebten Neuwieder überzinnten Eisen - Gesundheits-Küchengeschirren, auch mit Wollentuch handelte. Bis inunsere Zeit wohnte hier Johann Baptist Madelrieu,der sein Regenschirm-Geschäft 1828 von der Zollstrassehierher verlegte. 1737 wohnte hier Maler Wisling, wieauch Maler Schalken hier seine Wohnung hatte.
Das Haus No. 3 wird 1632 das des Reinhard Egge-radt, Gerichtsschreibers von Caster, gewesen sein, beidem Apotheker Johannes Israel, der Diacon der refor-mirten Gemeinde war, zur Miethe wohnte. 1738 wohntehier oder in No. 5 Commerzienrath Kirschbaum, 1817Lucas Feltmann, der in Nürnberger Eisenwaaren undSchreibmaterialien handelte. Jetzt ist der GoldarbeiterJoseph Krischer Eigenthümer.
Bei Leonard Loesen, der schonder reformirten Gemeinde genannt wird,1632 die Erben des Apothekers Gotschalk, von dem wirglauben, dass es Gottschalk Monheim war. 1817 be-trieb der Besitzer Johann Theodor Hartmann hiereinGeschäft in Colonialwaaren und oberländischen Productenen gros, jetzt ist es im Besitze der Familie Pfeiffer.
Die beiden Häuser No. 7 und 9, das erste „in derKluft", das andere „in der goldenen Lilie" benannt,waren bereits 1737 in einer Hand, der des Bäckers undBrauers Goswin Verres vereinigt, 1767 verkaufen dieErben Hausmann beide Häuser an Johann TheodorHartmann. 1782 verkaufen die Eheleute Hartmann„die Kluft" mit Stallungen, Brauhaus, Braupfannen, Büttenund Schiff an Lorenz Hilgers, 1817 führte JosephHilgers hier eine Weinhandlung, während „die goldeneLilie" schon 1804 an den Bäcker Gerards gekommenwar. Gerards war auch Branntweinbrenner und hatte inder Lilie ein „Branntweins-Gespüls-Bad" hergerichtet. Hierwar auch einer der Crefelder Fussboten zu sprechen.In No. 7 zog später Johann Joseph Ditges ein, dessenSohn Heinrich Ditges das Haus an den Holzschuh-händler Martin Feiter verkaufte, während er in dieSchadowstrasse verzog. No. 9 wurde Besitzthum vomWirth Reinhard Oedieger, dessen Sohn Wilhelm esan den Bierbrauer Friedrich Sonnen käuflich übertrug.
Das Haus No. 11 war 1700 Eigenthum von SibillaCaspars, von 1720—1767 des Hofkammerraths Gesser,1803 verkaufen es Geschwister Hauer an den Bäcker-meister Gerards, der auch die Lilie besass, 1807 betriebhier J. Gerhard Spatz eine Weinstube, später eine