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Historische Wanderung durch die alte Stadt Düsseldorf.
Bis in die neueste Zeit war das Haus Eigenthum desBäckers Johann Jacob Krebs, von dessen Söhnen zweiPriester geworden sind: der ältere, Hermann Fr. Michael,starb vor einigen Jahren als Strafanstalts-Geistlicher inWerden, der andere, L. Aloys, lebt noch als Priesterder Redemptoristen-Congregation im Ausland.
Gleich conservativ, wie das vorige, war das HausNo. 14, das wir 1632 und 1663 im Besitz vom Ziegel-bäcker Peter Aufm Kamp finden, während 1771 Marga-retha Adelheid Auf dem Kamp ihrer Schwester derWittwe Schweitzer ihren Antheil am Hause, das damals„zur Stadt Florenz" hiess, verkaufte. Bemerkenswertist; dass 1738 schon ein Bäcker Dübbers hier wohnte,und dass das Haus bis vor nicht langen Jahren demBäcker Wilhelm Dübbers gehörte.
Im folgenden Hause No. 16 hiess es 1701 „im gol-denen Löwen", 1771 „zum rothen Löwen"; es gehörte1669 dem Johann Engels, unter welchem das in Heft I.pag. 110 besprochene Brandunglück sich ereignete, 1715und 1738 dem Kaufhändler Heinrich Uhles. Zu Beginndieses Jahrhunderts bewohnte es der Kaufmann J. Bene-dict Stockebrand, der in Colonialwaaren und Brand-wein handelte, und Joseph Juppen, der ein Colonial-und Speditionsgeschäft hatte. Jetzt betreibt WittweConrad Rokoch hier eine Colonialhandlung.
Das letzte Haus der Marktstrasse No. 18 trug schon1632 den Namen „zum Kleeblatt", den es sich bis indie neueste Zeit bewahrt hat. 1632 wohnte dort zurMiethe Diedrich von Merrem, der Diacon der reformirtenGemeinde war, 1665 ist Juchem Hansen Eigenthümer,1701 besitzen es die Erben Mankhausen, die es in ebendiesem Jahre an Heinrich Willenberg verkaufen. 1715sind die Gebrüder Wüllenweber, 1738 die WittweWüllenweber, 1762 Bürger Meersmann, 1790 die Ehe-leute Aul, 1791 und 1806 der Metzger Johann Brunnen-wasser Eigenthümer des „Kleeblatt". Dann folgte imBesitz der Metzger Christian Weller.
Flingerstrasse.
Treten wir in die Flingerstrasse ein, so glänzt unssofort von der Giebelspitze des Hauses No. 1 „der gol-dene Helm" entgegen, der denn auch schon 1657 demHause den Namen gab. 1632 und 1663 handelte hier derKaufmann Jacob Engel, 1704 besass es Wilhelm Eich-holtz, 1738 wohnte hier Kaufhändler Hofstadt zur Miethe,1794 ist im Besitz die Wittwe Hofmann, 1814 bezog
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