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Historische Wanderung durch die alte Stadt Düsseldorf.
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mit ein grob Stück vom Mark von secks oder sieben ("? N iSchoes über den Haufen geschossen wardt aus forcht, dasser möchte umbfalle und schade thun; bei welchem Brandtwir leider mehrendeils unsere Mobilien, all unsere Lein-wandt und viele Winkelwaaren verlohren haben, auchviele davon gestohlen worden, also dass der Schaden füruns sehr gross und betrübt gewesen ist; der Brandt istdes Abends zwischen 6 und 7 Uhren angefangen hinterJohan Engels Haus im rothen Löwen (Marktstrasse Nr. 16bei Wittwe Rokoch) und seindt in kurzer Zeit bei diezwanzig Häuser an der Strasse ganz in den Grund ab-gebrandt. Gott der Herr woll all frommen Menschenweiters vor dergleichen Unglück behüten und bewahren.— Da haben wir beide Eheleute ganz betrübt und alterirtüber die Strasse gangen ohne Behausung mit Verlustmehrentheils unserer Güter; des andern Tages seindt wirmit unsere beiden Kinder Susanna Gertrud und JohannesHermanus, unsere Lehrjungen Johannes Loh und Magdin die Roes (Marktstrasse Nr. 3) gezogen, welche damalleneben ledig wahr, seindt aber ungefähr nur drei Wochenverblieben, weil wir uns alda nicht wohl wohnen kondteund unsere Kommerschaft sich nicht schicken wollte, sozogen wir unter Bürgermeister Föllings Portz (Markt Nr. 10)nabei unsere abgebrannte Platz. Darunter liessen wireine Winkel undt Stübgen von Tannenbordt bauwen undin die hinterste Kammer am Hof schliefen und kochtenAvir, denn Bürgermeister Föllings Scheur und Stallungwar nur abgebrandt. Das Vorhaus blieb noch stehendoch sehr beschädigt. Den Winter über war es eine hartekalte Winter, dass auch der Rhein zugefroren und manallhier darüber gehen konnte, und mussten uns unter derPortzen mit unsern Kindern behelfen und grosse Kälteleiden, welche in das Stübchen unter der Portzen umbGhristmess in der grossen Kälte an die Pocken zugleichkrank darniederlagen; mit der Kommerschaft aber hattenwir die Zeit über wiederum Gott Lob voll zu thun undhat uns Gott der Herr die wenige Zeit reichlich gesegnet.Anno 1670 den 4. Mai haben wir mit der Hülfe und imNamen Gottes unsere Behausung wiederum anfangen zubauen und hat unsere Susanne" Gertrud den ersten Steindaran gelegt und Johannes Hermanus den ersten holzenenNägel am Holzwerk eingeschlagen und ist der Bau sowohl anvancirt und fortgangen, dass das Vorhaus undHinterhaus im Augusto mit dem Pliestern völlig fertiggewesen ist, welches auch das erste gewesen, so von denverbrannten Häusern wiederumb aufgebaut wardt. Wirsind den 20ten dieses Monats Augusti mit unsern Kindern
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