Historische Wanderung durch die alte Stadt Düsseldorf.
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Johann Conrad Ventt an Johann Worings. Ver-muthlich ist es das elterliche Haus des „Henricus PetrusVenten pictor", der sich 1660 in die Rosenkranzbruder-schaft einschreiben liess und 1685 eine Urkunde als„Henrich Peter Vendt, Hoffmaller" unterzeichnete, wobeiwir melden wollen, dass 1701 Conrad Peter Venten IhrerChurfürstlichen Durchlaucht Hofschlechter war. Im Beginndieses Jahrhunderts gehörte es der Familie Spelten,aus welcher der geistliche Herr Carl Spelten Anno1805 dort wohnte, späterhin der Familie Meisen.
Nr. 9 wurde etwa im Jahre 1830 durch Ueberbauungdes zum Unterhause gehörigen Thorweges vergrössert;es war 1704 Eigenthum der Familie von Reding-h o v e n.
Von dem schönen Hause Nr. 11 sind leider keineälteren Nachrichten auf uns gekommen. Es gehörte vorungefähr 50 Jahren der Familie Krebs, woraus der viel-jährige Abgeordnete Dr. Joseph Krebs hervorgegangenist. Als diese Familie nach Flingern zur Scheibenbahnübersiedelte, bezog Anstreichermeister Er sing das Haus.Es wohnten dort nach und nach als Miether u. a. derOberbürgermeister Joseph von Fuchsius, der Oberstvon Sulicki, dessen Sohn hier vor einigen Jahren alsGeneralmajor verstarb, die Familien Turfs, Gianella,Lenders u. s. w. Auch hatte der kath. Gesellen-Vereineine Zeit lang dort seine Versammlungen.
Nr. 13 trägt in Ankern die Jahreszahl 1625 und seitnicht langem den Namen „Zum neuen Engel". Leiderwissen wir nur noch zu sagen, dass es um 1840 demBäckermeister Stubben gehörte.
Von dem nebenan gelegenen Hause Nr. 15 erzählendie Quellen mehr. 1691 und 1714 war es Eigenthum desKammerraths Hartmann; Maria Katharina Hart-mann, wohl seine Tochter, heirathete den Lieutenant imPrinz Birkenfeld'schen Regt, Johann Ludwig Onken;beide verkauften das Haus an die Wittwe des Kurpfäl-zischen Platzmajors von Laer geb. Beckern für 2200Rthlr. 1794 kauften die Eheleute Bull das „LaerscheHaus", das späterhin die Wohnung des Appellations-gerichtsraths Clasen wurde; sein Sohn Lorenz Clasenist hier in weiten Kreisen bekannt. Unten im Hausewohnte damals Regierungsrath Vage des, später NotarOtto mit seiner Mutter. Alexander von Sybel warEigenthümer des Hauses, das jetzt dem Peter Thoelengehört.
In dem nun folgenden Eckhaus Nr. 17 konnte mansich zur Zeit ruhig niederlassen, man war gewiss, gute