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Die ältesten Verzeichnisse der Einkünfte des Münsterschen Domkapitels
Entstehung
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a) Wie der Handschrift b des über redituum capituliMonaster. ecclesiae ein Kegister der Leistungen, Dienste undNaturalabgaben bez. Kenten der einzelnen Aemterbezirke undHöfe sowie der Pachte, welche von einzelnen Liegenschaften desDomkapitels in und um Münster einkamen, ein über pen-sionalis, angehängt war *), so findet sich entsprechend aucham Schlüsse des Cod. e jenes Einkünfteverzeichnisses 2 ) Fol.63 bis 80 auf gleichem Pergamente ein meistenteils voü aus-geführtes, teilweise jedoch auszügliches Kegister der pensioneset redditus officiorum. Die eckige Schrift weiset dasselbewir nennen es Cod. g wie den Cod. e dem 14. bis 15. Jahr-hundert zu; der ganze Text ist mit schwarzbrauner Dinteeingetragen ohne alle Verzierung in den Initialen. Liniirt istnur die erste Seite; auf den folgenden sind nur die abteilen-den Linien von oben nach unten gezogen.

Dem Mangel an Sorgfalt in der Schreibung entsprichtdie Unzuverlässigkeit bez. Fehlerhaftigkeit des Textes. Öftersind einzelne Buchstaben ausgelassen oder zugefügt oder ver-wechselt 3 ), selbst wo bei "Wiederholung desselben Wortes derFehler sofort hätte ins Auge springen müssen. Die Endsübenfehlen mehrfach selbst ohne Andeutung der Abkürzung; dieAbkürzungszeichen sind nicht genau und unterschiedlich.Der Schreiber hat die Teilzeilen teils ohne Rücksicht auf dieabteilenden Linien über die ganze Seite ausgedehnt, teils 2auf derselben Seite neben einander gereiht, dabei aber hieund da (z. B. Fol. 64 b ) die TeiUinie nicht eingehalten, sodass die Zugehörigkeit bez. Einordnung der Angaben teilweisenicht deutlich ist. Es scheint das übrigens mit Mangel an

1) S. Nies. M. U. S. VII. S. 591. Vgl. oben S. 148. 2) S. obenS. 11. 3) Verwechselt sind am häufigsten e u. o, dann B u. R u. a.

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