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Die ältesten Verzeichnisse der Einkünfte des Münsterschen Domkapitels
Entstehung
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VIII
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denn zugleich die Naturalabgaben einen Schluss auf Be-bauung u. Erzeugnisse der betreffenden Gegenden in denletzten 67 Jahrhunderten gestatten. Indem die altenBauerschafts- u. Unterbauerschafts-Bezirke sich mehr u.mehr klären, ergibt sich weiterhin, sofern die Bezirkein verschiedene Kirchspiele hineinragen, eine Handhabeüber ältere Zusammenhörigkeit später getrennter Kirch-spiele fester begründete Aufstellungen zu machen. DieNamen selbst, in den Personenbezeichnungen des ältestenRegisters grade auf der Stufe des Ueberganges zu Fa-miliennamen stehend, in den Ortschaftsbezeichnungen,wie z. B. Yeltseten, Bekseten, Lokseten, noch sinnlichanschaulich, ermöglichen sowohl die sichere Erklärungder jetzigen abgeschleiften Formen, als auch sind siein der Ausdehnung, worin sie vorkommen, ein Finger-zeig für alte Stammesgrenzen und vielfach charak-teristisch für die Denkungsart der alten Bewohner desMünsterlandes, für triviale wie poetische, für satirischewie humoristische Volksauffassung, während die Wort-geld-Angaben die älteren Verhältnisse besonders der spä-ter enger angebauten Ortschaften erläutern.

Eine Karte, die mit dem Grundbesitze des MünsterschenDomkapitels zur Anschauung brächte, wie starke Wur-zeln schon durch diesen Besitz das Fürstbistum Münsterim Lande hatte, ist dem Bändchen nicht beigefügt, dabei der räumlichen Ausdehnung des Besitzes die Her-stellung mit Verzeichnung der einzelnen Höfe nur inmehreren Stücken möglich wäre und weil noch etlichegeographische Bestimmungen der Erledigung harren;eine bezügliche Karte wird am besten später sektions-weise angefertigt mit Zusammenfassung der verschiedenengrundherrlichen Kreise, wenn die Herausgabe der Hebe-