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Dr. Eugen Sulz, daß er für das Gebiet der Essener Geschichte einen Sachbearbeitereinstellen wolle, und daß er glaube, in ihm den richtigen Mann gefunden zu haben,weil er gebürtiger Essener sei, mit Prof. Ribbeck schon einige Jahre im Stadtarchivzusammen gearbeitet und mit einem Thema aus der Essener Geschichte promo-viert habe.
Mit dieser Planung kam Dr Sulz auf den seit 1916 bekannten Vorschlag von Prof.Ribbeck zurück, die Arbeit an der Essener Geschichte in der Stadtbibliothek weiterauszubauen.
Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges unterbrach alle einschlägigen Arbeiten.Nach dem Ende des Krieges galten alle Arbeiten dem Wiederaufbau. Die Reste derWissenschaftlichen Abteilung der Stadtbibliothek fanden eine provisorische Unter-kunft im Werdener Abteigelände. Die Bibliothek des Historischen Vereins und dieGrevelsammlung, die als eine der größten und wertvollsten Büchersammlungen desrheinisch-westfälischen Raumes und der Stadt Essen galt, kehrten nach mancher-lei Irrfahrten in die Abtei zurück. Sie bildeten den Grundstock der nach und nachauf- und ausgebauten stadtgeschichtlichen Abteilung.
Nach der Rückkehr der wissenschaftlichen Buchbestände in das Hauptgebäude inder Hindenburgstraße gab der damalige Oberbibliotheksrat Dr Franz Michels denAuftrag, eine Zusammenstellung der Literatur über Stadt und Stift Essen zubeginnen.
Diese Arbeit wurde am 23. November 1956 begonnen.
Schon nach einigen Monaten stellte sich heraus, daß die Bezeichnung „Literaturzu-sammenstellung zur Geschichte der Stadt Essen" zu farblos war und dem Umfangder zu erwartenden Arbeit nicht gerecht wurde.
Oberbibliotheksrat Dr. Franz Michels gab diesem Unternehmen den Namen: „Esse-ner Bibliographie".
Von den Essener Kulturinstituten haben das Stadtarchiv, das Ruhrland- und Heimat-museum und die Stadtbibliothek die gemeinsame Aufgabe, die Unterlagen für diegeschichtliche Tradition der Stadt Essen aufzuspüren, zu sammeln, zu bewahrenund der Zukunft weiterzugeben. Neben den für das Stadtarchiv und das Ruhrland-museum umgrenzten Sammelgebieten hat die Stadtbibliothek die Aufgabe, dasgesamte Schrifttum über den Raum der Stadt Essen zu sammeln und zu bewahren.Das heißt, es muß versucht werden, jede Druckschrift zu erwerben.
Der schon seit dem Jahre 1927 mit der Essener Stadtgeschichte vertraute Biblio-graph wollte von Anfang an keine Bibliographie, die neben den in der Stadtbiblio-thek vorhandenen Schriften darauf hinwies, daß diese oder jene Schrift in dieseroder jener Bibliothek des In- und ausländes vorhanden ist.
Er wollte vielmehr jede Druckschrift über den Raum der Stadt Essen im Buch-bestand der Essener Stadtbibliothek vorhanden wissen. Bücher und Schriften allerArt, die nicht zu kaufen waren, wurden durch die Fernleihe der Stadtbibliothek vondeutschen und europäischen Bibliotheken entliehen und fotokopiert.
Alle Dissertationen, die zu ermitteln waren, wurden in Fotokopien eingestellt. ZumTeil wurden sie auch von den Verfassern überlassen. Auswärtige Bibliotheken stell-