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Gliederung
Weitere Mittel zurErschließung desStoffes
heute erheblich. Da die Aufsätze in diesen Heimatblätternvon sehr unterschiedlichem Werte sind und daher nur inAusnahmefällen als zur Aufnahme geeignet erscheinen,wurde das Material im allgemeinen nur dann herangezogen,wenn es die einzige Darstellung des betreffenden Gegen-standes enthielt. Daß nicht kritiklos Material aufgehäuftwurde, wird dem Kenner sofort klar. Immerhin ist zu be-denken, daß die Bibliographie sich nicht nur an den Fach-gelehrten wendet, sondern auch zahlreichen Heimatfreun-den die sie interessierende Literatur erschließen will. Nichtzuletzt soll sie auch ein Hilfsmittel des Bibliothekars sein,der leider täglich gezwungen ist, auch weniger wertvollesSchrifttum bibliographisch zu ermitteln. Eine gewisse kri-tische Sichtung wird aber auch durch die Einführung desKleindruckes gegeben. So wurde ein Material von weit über120 000 Titeln gesammelt. Trotz dieser breiten Grundlagesind wir uns wohl bewußt, daß Fehler und Lücken vor-handen sind. Diese sollen in einem Nachtragband berichtigtund ausgefüllt werden. Ich gebe hier gerne der HoffnungAusdruck, daß die interessierten Kreise mir dabei behilf-lich sein werden.
Es braucht nicht betont zu werden, daß die Gliederungeines so gewaltigen Stoffes für die Benutzbarkeit von aus-schlaggebender Bedeutung ist. Die Bibliographie hat zumGegenstand sämtliche Lebensgebiete, die einen litera-rischen Niederschlag gefunden haben. Sie hat es also nichtmit einem einzelnen Literaturzweig zu tun. In diesem Fallewäre eine systematische, bis ins einzelne gehende Anord-nung angebracht gewesen, wie sie jedes größere Lehrbuchdes betreffenden Faches bringt. Bei einer Gesamtbiblio-graphie dagegen würden die verschiedenartigen systema-tischen Gesichtspunkte einer klaren Gliederung wider-strebt haben und dem Laien die Benutzung ohne vorherigeKenntnis des jeweils vorliegenden Systems sehr erschwerthaben. Es mußte also ein Ordnungsprinzip gefunden wer-den, das durch das ganze Werk einheitlich durchgeführtwerden konnte und für den Benutzer leicht verständlichist. Diese Anordnung besteht in der schlagwortmäßigenGliederung des Stoffes, die wiederum in der topographisch-alphabetischen Unterteilung ihren Abschluß findet.
Trotzdem sind wir uns bewußt, daß durch diese Gliede-rung Zusammengehöriges vielfach auseinandergerissenwird. Aber dies erschien gegenüber dem eben genannten