großen Vorteil einer sich durch das ganze Werk ziehendengleichen Gliederung als das kleinere Übel, vor allem, dadie im letzten Band vorgesehenen Register: das Orts-register, das Verfasserregister, ein Register der behandel-ten Persönlichkeiten und endlich ein ausführliches Registerauch der untergeordneten Schlagwörter es ermöglicht, vonallen nur denkbaren Gesichtspunkten aus an die Literaturheranzukommen. Zudem ist auch der Bibliograph nicht im-stande, mit seiner Gliederung Gesichtspunkte herauszu-arbeiten, die etwa in systematischer Hinsicht in Zukunfteinmal das Interesse des Wissenschaftlers erwecken könn-ten. Ein vergleichendes Studium verwandter Abschnittebleibt keinem ernsthaften Benutzer der Bibliographie er-spart. Eine große Erleichterung wäre es aber gewesen,wenn einzelne Titel durch Verweisungen in verschiedenenAbschnitten hätten gebracht werden können. Ein solchesVerfahren war jedoch aus finanziellen Gründen undurch-führbar. Fingerzeige für das Studium zusammengehörigerGebiete geben die Sammelverweisungen an der Spitze dereinzelnen Sachgruppen.
Grundlage der Titelaufnahme ist die preußische In-struktion. Zur Erleichterung der Benutzung wurde bei denZeitschriften abgesehen von einer allzu knappen Zitier-weise, die Raum spart auf Kosten einer leichten Benutzbar-keit des Werkes, da diese nur unter ständiger Zuhilfe-nahme eines Schlüssels brauchbar ist. Es wurde nur sovielabgekürzt, als es die leichte Erkennbarkeit auch unbekann-ter Zeitschriften zuließ. Ein dem Registerband bei-gegebenes Zeitschriftenverzeichnis wird Auskunft gebenüber den Umfang der herangezogenen Literatur. Fernerwurde den Monographien ein Besitzvermerk zugefügt, derangibt, in welcher Bibliothek das Buch mit Sicherheit zufinden ist. Das Sigel bedeutet dagegen nicht, daß das Werknicht auch in anderen Büchereien vorhanden sein könnte.
Der Umfang der Bibliographie ist auf 4 Bände und 1Registerband berechnet. Es ist zu hoffen, daß trotz derernsten Zeiten in der Auslieferung keine Stockung eintritt.
Eine solch umfangreiche Arbeit konnte selbstverständ-lich nicht ohne Unterstützung und Mitarbeit vieler inter-essierter Kreise zustande kommen. Zunächst gilt meinDank dem Herrn Landeshauptmann der RheinprovinzHaake, Herrn Landesrat Dr. Apffelstaedt sowie Herrn Lan-desverwaltungsrat Dr. Kornfeld, dem Vorsitzenden des Ver-
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