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Die Heberegister des Klosters Ueberwasser und des Stiftes St. Mauritz
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in hodiernum diem est, quin malum omen in corpore, fortuna,liberis, honore aut fama aut infeHcem paupertatem ipse autfilii eius experiantur vindice S. Mauritio. Nam predicti Al-berti Vos filius interfectus a , licet nonnulli dicant, ipsum patremfuisse interfectum; Lambertus Kerckerinck misere interiit;Thoraas Kerckerinck eius filius etiam vasallus institutus adhanc curtim interfectus b ; Johannes frater eius absque prolemiserrime interiit atque adeo, ut nemo esset, qui propter eiusdebita hereditatem eius tenuem et oneratam adire cuperet;modo alienus, in nullo consanguinitatis genere sibi attinens,solo nomine ei assonans Johan Kerckerinck civis in Monasterio Jvasallus est taliter qualiter infeudatus, de quo infra 2 .

Albertus Cleyvoren etiam civis Monaster. altera medietateinfeudatus 3 misere obiit excommunicatus, inter cadavera ali-quamdiu extra cimiterium sepultus. Quid de filio eius Alberto

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s ) Bb. que memoria hominum gesta sunt. b ) Bb. Armatus estS. Mauritius.

1) Er war ein Sohn sei. Kerstiens Kerkerink, stammte also nichtvon dem früheren Besitzer Lambert K. ab. 2) Fol. 385 ff. Die Be-lehnung desselben war, nachdem der vorige Lehensträger ohne recht-mässige männliche Nachkommen gestorben war, durch den Propst alleinohne Zuziehung von Dechant u. Kapitel u. ohne die übliche Feierlichkeiterfolgt. Dechant u. Kapitel wurden daher wegen Verletzung ihrer Kechteklagbar beim Offizialat in Münster u. dann in Köln. Kerkerink u. seineFreunde, besonders Godeke Brokman u. Theoderich Hughe , setzten alleHebel dagegen in Bewegung, bedrohten die Kapitulare mit Mord u.Brand u. verunglimpften sie sogar beim Stadtrate, so dass sie der Fürst-bischof Johann v. Cleve zu begütigen suchte; trotzdem brannte, als derScholaster von St. Mauritz B. Tegeder in der Processsache nach Kölngereiset war, Nachts ein Teil von dessen Wohnung u. die zugehörigenStallungen in Folge von Brandstiftung ab. Darauf erging 1488 vomOffizialat in Köln ein scharfes Strafmandat gegen Kerkerink u. Genossen.Schliesslich wusste es dennoch mit Hülfe des mächtigen Propstes u. Dom-herren Herrn, v. Langen Kerkerink dahin zu bringen, dass er nun-mehr mit Zustimmung v. Dechant u. Kapitel die Belehnung mit demhalben Hofe zu Darfeld 1489 erhielt. 1534 (4. Nov.) wurde Joh. Kerckering,sei. Johanns Sohn, damit belehnt. 1572 (3. Febr.) wird Herrn. Kerckerinckzur Borch auf 4. März Morg. 8 Uhr behufs Belehnung mit Kampeshoveu. dem halben Hofe zu Darfeld auf die Propstei geladen. 3) am Tagevor Pfingsten 1472.

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