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Einführung in die Einbandkunde
Entstehung
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haben die bisherigen zwei Bände der Rahir-Auktion einen Ehren-platz für lange Zeit. Schließlich ist noch die Bereicherung zu er-wähnen, welche die Einbandkunde durch buchhändlerische Einband-kataloge erfahren hat und immer wieder erfährt. Soll Einzelnesgenannt werden, so ist auf C. G. Boerners 21. Versteigerungskatalogzu verweisen, eine große Sammlung trefflich abgebildeter Buchein-bände, die Carl Sonntag beschrieben hat, ferner auch Spezialkatalogevon Jos. Baer und Co. in Frankfurt a. M., Gilhofer und Ransch-burg in Wien, Ernst Phil. Goldschmidt, Maggs Brs und B. Quaritschin London, Gumuchian in Paris, Leo S. Olschki in Florenz eineListe, die beliebig noch vergrößert werden könnte, da alle Firmen,die sich mit dem qualitativ hochstehenden Sammlerstück befassen,auch auf den Einband Wert legen und gerade ihn oft im Bild inihren Katalogen bringen.

Zum Schluß dieser Literaturschau sei noch die periodische Pressekurz betrachtet. An der Spitze steht das schon erwähnteJahrbuchder Einbandkunst", das hier als ein Sammelplatz verschiedenartigerAufsätze zum ThemaBucheinband" noch einmal genannt werdenmuß. Erhard Klette, der es bisher mit Hans Loubier betreut hat undauch nach dessen Tod die Seele des Werkes bleibt, ist seit vielenJahren auch der Text-Redakteur der einzigen deutschen Buchbinder-Zeitschrift mit wissenschaftlicher Geltung, desArchivs für Buch-binderei", das von Paul Adam um die Jahrhundertwende begründetund von ihm 20 Jahre redigiert wurde. Technik, Kunst und Ge-schichte des Einbandes erfahren gleichmäßige Berücksichtigung;vor allem ist nirgends so reiches Abbildungsmaterial von neuenArbeiten zu finden wie auf den 8 Bildseiten jedes Heftes. Auchdurch laufende kritische Berichterstattung über die internationaleFachliteratur hat dasArchiv" Bedeutung für den Einbandforscher.Der Pflege des künstlerischen Einbandes dienen die vom BundMeister der Einbandkunst seit 1930 herausgegebenenBlätter fürBuchgestaltung und Buchpflege". Eine vom Jakob Krauße-Bundvor längerer Zeit geförderte Zeitschrift mit historisch-künstlerischenTendenzen,Die Heftlade", fiel bald den mißlichen Zeitverhält-nissen zum Opfer. Auch die von der Großbuchbinderei Hübel undDenck herausgebrachtenMonatsblätter für Bucheinbände und

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