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Handbindekunst" konnten sich nur bis 1929 halten. Die anderenwichtigeren Zeitschriften dienen überwiegend dem Buchbinder-gewerbe, zeigen aber auch Verständnis für die historischen undkünstlerischen Fragen. Das seit 1878 bestehende „Journal für Buch-binderei- und Kartonnagenbetriebe" (Leipzig) und der seit 1886 inStuttgart erscheinende „Allgemeine Anzeiger für Buchbindereien"sind die bekanntesten deutschen Fachzeitungen; beide stehen vorallem der Diskussion technischer Fragen offen. Beide geben aucheine belehrende Beilage für den Nachwuchs („Jungbuchbinder"bzw. „Buchbinderlehrling") heraus. Die Zeitschrift der Arbeit-nehmer-Organisation: „Buchbinder-Zeitung" steht trotz der fünf-fachen Abonnentenzahl an Bedeutung hinter diesen Fachorganen weitzurück. Dagegen sind für technische Fragen auch die „Papier-zeitung", das „Archiv für Buchgewerbe" und andere Organe be-nachbarter Gebiete heranzuziehen, für künstlerisch-historische die„Zeitschrift für Bücherfreunde"; auch die bibliothekarischen Fach-blätter bringen oft Einschlägiges.
Im Ausland gibt es fast nur gewerblich eingestellte Fachzeitschriften;die holländische, die sich nach der berühmten holländischen Werk-statt „Magnus" nennt, bringt auch historische Artikel. Währendin England die graphischen Gewerbe gemeinsam eine Zeitschrifthaben (die historischen Arbeiten erscheinen in „The Library", diekünstlerischen im „Studio" und anderswo), erscheint in Paris monat-lich „La reliure". Sehr reichhaltig ist das amerikanische „Book-binding Magazine", von dem 1931 der 14. Band erschienen ist.Ein Verzeichnis der einschlägigen deutschen Zeitschriften bringt„Klimschs Adreßbuch der deutschen Buchbindereien", das 1930erstmalig vorlag; die wichtigsten ausländischen zählt „Leos Buch-binder-Kalender" (1931 im 41. Jahrgang) auf. Der Umfang desbuchbinderischen Tagesschrifttums ist aber schon aus den hiergegebenen Andeutungen ersichtlich.
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