Mlen Weintrauben, oder die Rosinen,, oft zu ihrer<<nzigen speise neben dem Brodle. ^')«)
Es ist übrigens ausgemacht, daß die WelUb,frauben in kalten Landern weder ihre völlige Reife,„och die angenehme Süßigftis erhalten, wie in wär-Mm Klimaten. Hier ist bet. Geschmack oft auch et-was gewürzhaft, oder neigt einigermassen zum Bi-sam: dlese Beymischung verliert sich aber/ so oft dieMnstöcke aus warmern Klime)Kn in kältere verpfiauzswerden, und erzeugt sich, wenn sie aus nördlichen Ge-benden in südliche kommen.'' D,e Weintrauben inkalten Ländern haben überhaupt bey weitem nicht denongenebnml Geschmack, als die, welche man in wär-'nmn Gegenden findet, doch auch in wärmern Kli-mten dienen nur gewisse Sorten dazu, um Weindaraus zu bereiten. In Granada fand Bowle^HMsin delicate Weintrauben/') Höft nennt die
marok-
e) Auch auf der Insel Pico, einer der Azorischen oderFlämischen Inseln, die noch einen rauchenden undbrennenden Berg hat, der ganz mit Weinbergen be<deckt jst, leben die von Fg^al dahin ziehenden Pächlttr'der Weinberge, z bis'4 Monathe lang von Fei,gen und Weintrauben. Selbst in Frankreich speistman viel Trauben mit Brodt. Im siebenjährigenKriege pachtete ein Obrister eines französischmSchweizer-Regimentes einige Weinberge mit reife«Trauben am Nheine, camvirte in demselben mit demRegiments und «ab sie den Soldaten Preis; diedadurch von der Ruhr, die in der französischen Arnnyviele Menschen hinriß, theils befreyet, theil« beiwahrt wurden. F.
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