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Mdzivil nennt in Kahirab drey verschiedene Palm-qattungen, ncmlich ^ine mit niedrigen Stämmen, dielanglichte Früchte tragt, welche zu uns gebracht wer-den, eine mit sehr hohen Stämmen, die ebenfallslanglichte Datteln trägt, eine von der Höhe einesBirnbaums mit runden Früchten, die am besten schme-ckn, aber nicht liegen dürfen. ^ ?) Bey der erstereDattelart bemerkte er, wenn sie noch frisch war, ein?sehr starte Süßigkeit, mit einer nicht unangenehmenScharfe verbunden. Ich glaube, daß die Datteln inderBarbarey von eben derArt sind, anch nach Bow-les Zeugniß sind es die in Valencia. ^ ^) Letztere sindjedoch frisch, weit fader als die in Afrika, welchesnothwendig von der geringen Wärme des Klimatsabgeleitet werden muß. In Marokos haben die Dat-teln einen gewürzhaften und lieblichen Geschmack ? ^)und in Gorea unter der Linie fand sie Adcmson un-endlich besser, als die schönsten in der Levante.^")Wenn es beym Labat heißt, daß die Datteln vonSenegal zu den vortrefflichsten Früchten gehören, sofragt sich, ob er hiemit auf den großen Nutzen odervicliüchr ans den angenehmen Geschmack Rücksichtnimmt. Uebrigens bezeugen es mehrere Reisende, daßdie Datteln die angenehmste und gesundeste Frucht inAfrika sey, und daß verschiedene Völker sich derselbenM täglichen Speise bedienen. Auf einer langen
Strecke
5?) llierolal^m. perc^rin. p. 179.
58) lntroäuÄ. u 1'lMoire natur. A 2 1a ßeoLlgpK.piiysique 6e 1'eh>2ßne. p. 241.
59) -HD S. 285.
62) Adftnson S. 107.
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