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verbraucht.^) Im Jahre 1400 empfahl ein reicherFreund von Leckereyen in einem Haushaltungskalen-der zu Linköping, den Kirschtrank mit Zucker zu ver-süßen. ^) Daraus folgt aber noch nicht, daß da-mals schon der Zucker zu Getränken und Speisen seygemischt worden, ohne daß man sich ferner des Ho-nigs bedient hätte. Der Zucker war dermalen noch zuselten und zu kostbar, um ihn in der Küche bey Zube-reitung der Speisen zu benutzen. Man gebrauchteihn vielmehr nur bey Tische, bestreute damit die Spei-sen, und versüßte damit den Wein. Ich kann mirauch nicht vorstellen, daß man den Zucker damalshäufig sollte allein genossen haben, so wie man ih«dermalen wohl den Kindern zu essen giebt: denn nochim i6ten Jahrhunderte rechnete man ihn zu den Speizereyen oder Gewürzen. Indessen ersehe ich aus ei-nem Briefe des Königs Gustaf des ersten an seineTochter Catharine, Grafin von Ostfriesland, daß er-sterer ihr vorwirft, sie habe ihre Kränklichkeit demvielen Zuckeressen in ihrer Jugend zu verdanken: da-durch sey ihr Magen angegriffen worden. ^') Ausdem oben erwähnten Lehns-Reglster erhellt, daß zuK. Erichs Zeiten der Zucker am Hofe als Gewürzeingekauft wurde. Auf der großen Hochzeit des Sig-rid Sture betrug die Consumtion des Zuckers zoPf.Huthzucker und 85 Pfund Kochzucker (I^oälacKer).Aber auf Anna Sture's Hochzeit, io Jahre hernachwurden schon 15 Pfund Zucker zu Marzipanen, 75 Pf.
Zucker
49) ?^l»?,Mi^ Klomm. UNerzker. p. 89.Zo) I<aFe»H»-l»F äs luxu Z^ea^atK. antiqu. p. 22.'5i) öMweü.K. MbllotdeK. Nätiinß. 1767.9. 26Ä.
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