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1 (1792)
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re wurde eine unsägliche Menge Zucker am türkischesHofe zum Scherbet verbraucht. ^ ?) Wenn auch dieTürken allen ihren Zucker nicht aus Wesiindicn be<kommen, so konnten sie ihn damals schon weit leichteraus Ostindien, von Bengalen, dem wahren Zucker-lande, erhalten. ^) Vor dem genannten Jahrenmß der Gebrauch des Zuckers nicht allein in Deutsch-land, sondern auch in Schweden üblich gewesenseyn; denn ich finde, daß vom schwedischen und. deut-schen Zucker die Rede. ist, daß also aus Spanien ro-her Zucker eingeführt worden seyn muß. u) In altenschwedischen Schriften erinnere ich mich nicht, vordem Jahre 1328 den Zucker genannt zu finden. In'diesem Jahre wurden bey dem Begräbnißschmause desReichsrathes PeterssvN nur 4 deutsche Pfunde Zucker

ver-

47) l«^<ll 1. c. p. 1601.

48) ^e^«l'e^ 1, c. I'. II. p. Z29.

u) Die Art, den Zucker aus dem rohen Zucker zu rassi,niren, lernten die Engländer vorzüglich von denTeuuschen, daher noch jetzo fast alle Zuckerraffinateurs,oder wie sie in England genannt werden, ouckcr-Bäcker Teutsche von Bremen und Hamburg sind.Schon unter Edward dem IV., welcher von 1461bis 1483 regierte, hatte man bey der Inthronisationdes Erzbischofs George Nevill, zum Desert auchAufsätze von Zuckergebackenem, die man 8mte!ne8,Subtilitäten, nannte; und sie stellten nicht nur Dellfine und andere Thiere vor, sondern man wählteauch die Kalenderheiligen, als St Paul, St. Tho<was (u Decket), St. Dunstan: und ganze Schaavenvon Engeln, Propheten und Patriarchen erschienenauf der Tafel zur Ehre des Tages, in Subulitärenvon Zucker vorgeMt. ^e/6»üi', ^nNeÄaneaVI.?).

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