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Die Annehmlichkeit des- Honigs beruht mehrewtheils auf der Beschaffenheit der Blüthen, aus denendie Bienen ihn saugen: daher ist auch der Honig imsüdlichen Europa, uud an andern Orten, wo die Bie-nen viel gewürzhafte Krauter, als Rosmarin u. d. g,finden, von Geschmack und Geruch sehr fein und vor-treflich. Bey uns hingegen, wo die Bienen mehren,theils sich mtt Haidekraut und Buchwaizen begnügenmüssen, hat er bey weitem die Annehmlichkeit nicht.
Ich nehme als ausgemacht an, daß der vortreff-lichste Honig im südlichen Europa gesucht werdenmüsse: wdessen kann man bey uns in Norden nicht . ßBbestimmen, welche unter diesen Arten die vorzüglichste ^!ist, da bloß eine und die andre Gattung, vornehmlich Miaus der Provence, zu uns kommt. Pomet hält den ^Hoiug von Languedoc für deu angenehmsten und vor, M»trefiichsten in ganz Frankreich, besonders den, der umCorblere, nicht weit von Narbonne, gefunden wird:dieser ist völlig weiß, dick, törnicht, von einem süßenund pikanten Geschmacke, und einem aromatlschen Ge-rüche. 8) Diesen Geruch und seine vortrefiiche Güteleitet Lemery von den Rosmarinblülhen ab, die dieBienen in dortiger Gegend aufsuchen. ^) Eben da,her hat der Homg auf Minorka seine vorzüglicheGüte, so wie auch von zweyen Arten Asphode-lus.'") Brydone erzählt, daß er au verschicdnenOrten in Sicilicn, besonders auf dem Berge Hybladen köstlichsten Honig gesunde» habe.'') Boccone
leitet
8) I<<A7lnleHo>tlieoloA. p 347.
9) 1> ciez Vroßues limplez p. 482.
10) Cleghorng Beschreib, derIns^l Minorka S.302. ,..,,li) Vo^xe en lncUe l'. ll. 9. 230.
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