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Honig und' Mehl: man kommt in Rußland selten inein Haus, wo einem nicht Brodt und Honig vorge-setzt würde. 9 9) Auch in Sicilien und Neapel thutman fast keine Mahlzeit, ohne ein süßes Gericht.' °°)Das Frauenzimmer in Andalusien genießt erstaunendviele süße Sachen, und besonders Chocolade: es gehtdaher eine beträchtliche Summe für Zucker jährlichaus dem Reiche.')
In Frankreich und England scheint der Geschmackan Süßigkeiten schon ziemlich in Abnahme zu seyn.KalM sahe auf seiner Reise, '), daß die Franzosenund Engländer kaum halb so viel Zucker zu ihrem Caf,fee und Thee brauchen, als wir Schweden: auch inden Wein thut man in jenen Ländern keinen Zucker. ^)In, Norden wurde sehr lange Zeit hindurch das süßeGetränt ungemein geschätzt: man trank nicht alleinMetl,, sondern auch Bier, mit Honig versüßt. Alsder König SlgUN von Norwegen ein großes Gastge-bot geben wollte, schaffte er eine Menge Korn, Malzund Honig an. ?) Anch der berühmte Kirschtrank
des
99) R)'tsihrows Tagebuch seiner Reise Hurch verschied.
Provinzen des Nuss. MeichZ. S. 173.iOQ) Riedesels Reise durch Sicilien und Großgrwchcnland. S. 174. '/tt?'/t'?-»/ cie pere^iin. er g^ro
1) Plücr a. B. S. 514 6'^?<^/t2 llie^le än cam»mcrce c. 94. F'«^^/ ciicUonnaire universal c!elüammerce art. H?/c^e.
2) l'ei'a til Xnn2 America 1'. lll. p. 40^.
0) In den teutschen Seestädten längst der Ostsee wirdder Rheinwein und Franzwein, vielfältig mit Zuckergctrunken. F.
Z) Fw,/t/ii,i'/ l-jelmz-Krin^Ia l). II. x. 2^1.