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lieben. Es bestätigt sich überhaupt durch die Ge-schichte daß die morgcnlandischen Völker immer sehrfest al/ ihreu hergebrachten Sitten kleben, und mankam schon daraus schließen, daß das, was vor Altersbey ihnen für wohlschmeckend gehalten wurde, auchnoch jetzt dafür gilt. Nlebuhr Uttd Gerlach be-zeugen es, daß die Einwohuer der asiatischen Türkeyund Araber mehren theils von Reiß, Milch und Früch-ten leben, und vorzüglich süße Dinge sehr lieben. ^')Von der Gröden sagt, ihre Speisen seyen mehrcn-tbcils ganz süß, und alle ihre Brühen werden mitHonig, Manna und Syrup aus Zuckerrohr süß ge-macht. ^ 3) In Aegypten ißt man das Brodt nichtanders als in solchen Syrnp getunkt. ^ ^) Auch diePerser weichen von den Türken in ihrer Vorliebe fürdas Süße nicht ab, da sie den Scherbet und andresüße Getränke sehr lieben, und alle ihre Speisen mitZucker und Honig, auch mit Dattelsyrup und ähnlichenDingen fuß machen. ^ ?) Die Beduinen essen meh-muheils nichts als Milchspeisen, Honig, Ochl und
Reiß:
82) Nieduhrg Beschreibung von Arabien, S. 52.Gcrlachg Tagebuch der Gesandtschaft, S. Z73-
83) Oriental. Neisebeschreib. S. 383.
84) 5la«»l«Z, ^Fttüß. over L^pt. p. log. ?ococKVavgc>-58 ^. I. p 333» K°/"nb Lelivlitn. omCnns^nttn. l^el^n. p. 25. ^«m/ Vo^a^e äu 1.e>vant ^. 137.
LZ) Schillmgers Persische und Ostindische Reise S.200. Ives Retstn nach Inolen und Persien.TH.U.S. 5?.
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