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fen würde. Hauptsächlich sind solche Dmge^im Pflan-zenreiche sehr allgemein, die vermöge ihrer Säure oderSüßigkeit einen lieblichen Geschmack äußern, und zu-gleich nälwcnde Eigenschaften haben.
Wahrscheinlich hat sich auch die Nahrung derältesten Bewohner der Erde, besonders in Asien, aufVcvetabilien, auf angenehme Frückte, aufHonig undMilch eingeschränkt. Die Israclitcn sahen von jeherMilch und Honig als die größten Leckereyen an: des-wegen verhieß ihnen auch ibr Gott ein Land, wor-in Mllch und Honig fließen sollte. ? ^) Dieser Ge-schmack hat sich in der Folge vorzüglich noch bey denGriechen erhalten. Jure Götterspeise Ambrosia hatteeinen außerordentlich süßen Geschmack, und Co!u-Mclla nennt einen süßen Saft luccu<; 3mdrol!U8:ibr Göttertrank war süß, und Birgil nennt den Ho-«ig ne^r, StatMs den fußen Wein bacckueumneÜ3r. Varro erzählt, daß bey den alten Römerndie Gäste mit Honig bewirthet worden seyn,^)und Dwdor von Sittlien bezeugt, daß verschiede-ne Natiouen Italieus sich hauptsächlich von Milchund Honig genährt haben. ^ °) Auch den Wein ver-süßte man in Griechenland und Rom mit Honig, undhielt dieses Getränk für eine große Delicc: in Grie,chenland hieß es oenomeli und in Rom einullmn. s ^)
Die Reisenden bezeugen es einhellig, daß die mor-gcnlandischen Nationen außerordentlich alles Süße
lieben.
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78) 2 B. Mos. XXXIII. i.
79) Ve re rüttle. !id. III. c. 16.
Zo) I.ib. V. p. m. 2ZI.
Zi) l«»«>oÄ. rez memorad. 5. äe^Liäit. ?. I. tit. 51.