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1 (1792)
Entstehung
Seite
18
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er in Niköping sein Beylager mit einer HollsteinischenPrinzessin f.eyerte, keinen Branntwein an semem gan,zen Hofe. ^ ^) Man mußte zu der Zeit den Brcnmt-wem von dem Auslande her einfuhren, um ihn wohl,feiler zu bekommen, als er in der Apotheke zu habenwar: in der Zolltaxe vom Jahre 159' kommt derBranntlvein zum erstenmal als eine auslandische Waarevor, von welcher ein Impost bezahlt wurde, und seitdiesem Jahre wird er in allen Zollordnungeu und Ac-(iscmandaten genannt. ^) Im Iabr 1592 betrugdie ganze Consumtion des Branntweins in allen Gar-nisonen der schwedischen Krone drey und zwey DrittelQuart im ganzen Jahre. 4 7)

Wahrscheinlich wurde damals der Branntweinaus wirklichem Weine gemacht. Schon im ). 1570pflegten die Danziger aus Bourdeaux Branntwem zuholen, und im Jahre 1577 nahm ein englischerSchiffs-capitain zwey solche Fahrzeuge mit obngefahr drey Ox,hoft Branntwein weg, die die Danziger für Rechnungfranzösischer Kaufleute in Bourdeaux geladen hatten,und nach der Ostsee bringen wollten. ^") Als dieHolländer 1596 die erste Reise nach Ostindien unter,«ahmen, war wahrscheinlich der Branntwein, der ansRheinwein gemacht wird> in Holland gebräuchlich:es hecht in der Reisebeschreibnng, daß die Hollanderden Arrak auf Sumatra eben so gut uud start fanden,

als

45) 5Köe^ geßyptlac. lervltUF, p 6iO.

46) F^e^nma»/ 8nm!wZ etc. v. 1^ p. 37z.

47) 5vver,ßi§ KiiKel! Opduräli ock ^it^ift pro »n»no IZ82. tal. 94. (M5.)

48) //a^x princlpal Navigation«. 1. II. ?. II. p. 45.