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1 (1792)
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Nationalgeschmack so verändern, daß man im Anfangewirklich unschmackbafte und widerliche Dinge versucht,sich nach lmd nach daran gewöhnt, und sie endlichganz wohlschmeckend findet, und zwar entweder, lveilman sie für gesund, oder für selten halt, oder weHman der Mode folgen will, oder weil man es fürvornehm oder für männlich hält diese Dinge zugenießen.

Der spanische Pfeffer ((^psscum annuum l..)

der im Munde und Schlunde fast wie Feuer brennt,wäre in America bey weitem nicht in so allgemeinenGebrauch gekommen, wenn man ihn nicht für sehr ge-sund gehalten hätte: die Gewohnheit hat ihn in derFolge schmackhaft gemaäst, so daß man ihn jetzt injeder Brühe anwendet, und an verschiedenen Ortenhäufig roh genießt. In Spanien ist er das gewöhn,lichste Gewürz an Speisen.' ?) Die Chineser wür-zen ihre Speisen stark damit.' ^) Weit allgemeinerist er in Africa, besonders auf der Küste Guinea inGebrauch, woher er auch den Nahmen des Guinea-pfeffers bekommen hat. ^ ?) Die Neger »n Loangopfeffern ihre Speisen mit der schärfsten Gattung da-von, so daß bisweilen die Haut von der Znnge unddem Gaumen abgeht. ^) Im ganzen spanischenAmerica wird er am häufigsten gebraucht.' ^) Die

Spanier

15) Plüers Reisen durch Spanien, S. 358.

16) Schwabens Reise ln Ostindien, S. 6F.!?) Müllers African. Landschaft Fem, S. 164.iZ) i><?)'a7e Kitt, äe I^oan^o, KaKonßo p. 2Z.ly) Vo^3L,e ä»n8 l'^merique mericiian. pgr l///oa

1'. l. p. 517. Relation 6u vo^g^e äe la meräu 3uö, 92c F^ne?. I'. I. x. 262.

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