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Das Schloss Sonsfeld, in dem Winkel, den die Haffen'scheLei mit dem Bellinghoven-Sonsfeld'schen Meer bildet, gelegen,wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrh. abgebrochen. DerPlan von König Friedrieh Wilhelm I , den v. Witenhorst-Sonsfeldein neues Schloss zu bauen, wurde durch dessen Tod vereitelt.Die Familie wohnte bis um die Mitte dieses Jahrhunderts ineinem Ueberrest der Wirtschaftsgebäude.
Nach den Xantener Behandigungsbüchern war das GutSonsfeld leibgewinnsrührig von der Propstei in Xanten, wohinjährlich 2 Schweine, 3 Malter Hafer und 33'/2 Denar abgeführtwerden mussten.
Zu Fahne, Köln. Geschl, und Bocholtz I, 2. Abth. 200 undIV, 58, 61 u. ff. hier diese Ergänzungen:
Gerhard v. Suntfeld, 1259 und 70, bezeugt einen inBocholt gethätigten Akt des Ritters Sweder v. Ringenberg(Sloet 817, 921).
Heinr. v. W., Ministeriale des Köln. Erzbischofs Heinrichund Burggraf von Aspel, bekommt 1308 fer. 6 ante Michael, vondiesem eine Rente von sechs Mark aus dem Karrenzoll in Rees.
Albert und Diedrich 1313 chorisocii im Reeser Stift.
Diedrich, inzwischen Scholaster geworden, schenkt 1329seine neben dem Hause seines Bruders, des KlerikersHeinrich, gelegene Behausung an das Stift und fundirt 1336die Vikarie aller Heiligen im Beisein des Pleban's Lambertv. W. und seines Bruders Heinrich, der mittlerweile eine Kano-nikalpräbende erlangt hatte. 1344 ersucht Scholaster Diedrichdas Stift in Wissel, dass es seinen Bruder Stephan, dessenFrau Elisabeth und Beider Sohn Heinrich behandige.
1325 sind Jacob und Stephan v. W. im Reeser Feld be-handigt.
Heinrich v. W. und sein Verwandter (familiaris) RitterLuzo v. Hönnepel, Sohn v. Rütger, verzichten am 9. Sept.1339 zu Gunsten der Stadt Rees auf alles etwaige Recht aneinem Haus neben der S. Michaelskapelle bei dem Markte.Heinrich v. W. besiegelt als Henricus senior eine Kopie derPrivilegien des Erzb. Wälram für die Stadt Rees; in der Thathatte er einen Sohn Heinrich, der 1370 urkundlich vorkommt.
Lambert und Diedrich, Söhne von Stephan, kaufenam 19. Dec. 1342 eine Rente aus dem Haus der Eheleute Wilh.und Metta Sluyter an der Stadtmauer bei dem Rynwickerthorin Rees.
Am 25. Febr. 1349 ermächtigt das Reeser Stift den Kanon.