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Johann v. Eyl, Vikar in Hönnepel und Pfarrer in Hem-merden 1439 und 1464, hatte eine Tochter Aleid und einenSohn Diedrich (Xant. Behand.). 1456 am 18. Juli trug Joh. v.Alpen alle Renten der S. Johannes ev. und S. Katharinen-Vikariein Hönnepel, die er als Exekutor seines Oheims Elbert v. A.gestiftet hatte, an Joh. v. Eyl, Priester und Offizianten derVikarie, auf. Dienstags nach Martin 1456 bezeugt Johann alsPfarrer von Hemmerden, dass er 1439 mit Gadert Mynsch ausGoch, Pfarrer in Hönnepel, eins geworden sei, dessen Stelle vierJahre lang für den Bezug der Schraepzehnten in Niedermörmterwahrzunehmen (Hönnepel, Pf.-A.).
Lysken v. Eyl und ihre Kinder Diedrich und Stinawaren 1453 wachszinspflichtig an die Kirche in Rees. Diedrichwohnte 1469 in der Nähe des Hospitals daselbst und verkaufte am25. Juni 1474 aus seiner Behausung an der Stadtmauer eine Rente.
Ritter und Erbkämmerer Mathias, der 1468 bei Straelenfiel und wahrscheinlich eine Schwester des Adrian v. Bruch-husen zur Frau hatte, war ein Bruder des JubilarkanonikersJohann in Xanten, der 1483 testirte. Freitags nach JohannisEnthauptung 1452 quittiren Margaretha v. den Gruythuys,Frau zu Hagenbosch, und sämmtliche Klosterjunfern den Ehe-leuten Wolter v. den Gruythuys und Aleid Graisdorpalle Schulden, die diese bei Margaretha hatten, und vergleichensich durch Vermittlung des Joh. v. Eyl, Kanon, in Xanten, und„Thys v. Eyl ritter, gebrudere", über alles bis auf die Erb-zinsen, die durch Wolter's verstorbene Eltern an das Klostergekommen waren (Anholt).
Söhne von Mathias: 1. Johann, 2. Sibert, und wahr-scheinlich 3. Mathias und Allard (Schölten, Cleve 376). Jo-hann heir. Eljsabeth v. Goer (f 1528). Vergl. Gesch. derFarn. Schenk v. Nyd. 203—205 und Fahne, Necrol., worin nochElis. v. Ghoir, Mutter der Subpriorin Anna, t 1528, und alsGeschwister der Letzteren aufgeführt sind: Elbert, Agnes,verheir. an Bernh. v. Huchtenbroick, und Lucia an v.Rynen; ausserdem sind dort genannt: Henr. Rover und seineFrau Loeff v. Eyl.
Allard heir. Marie, Tochter des Bastards Joh. v. Clevegen. Blankenstein und der Marg. v. Appeldorn, stiftete dieS. Johannis-Gilde in Donsbrüggen, wo er Pfiingstmittwoch 1532starb (Schölten, Cleve 359).
Amt heir. Aleid v. Pellen, die 1610 den Franz Vellzum Manne hatte (Steph. Vell 1483 in Anholter Urk. erwähnt).