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grafen von Odenkirchen, der Stadt Köln Urphede unter An-hängung eines Siegels mit der Legende: S. Everardi deWischelle (Köln. St.-A.). 1375 am 18. Jan. erhält Wilhelmv. W., Ritter Diedrich's Sohn, von Amt v. den Kolk einSchuldbekenntniss. 1375 am 14 Dec. wird Ritter Wilhelmv. W. wegen einer Geldangelegenheit und Beraubung KölnischerBürger belangt (Köln. St.-A.) 1376 wird Stephan's v. W.Nachlassenschaft unter dessen Kinder vertheilt: 1. Wilhelmerhält Hollenward und zahlt jährlich an seine Mutter 16 undan Wilhelm uten Harn 2 Mark, 2. Otto den alten Schlag amDeich, der nach der Sponden geht, 3. Johann und 4. Lutgarderhalten 6 Morgen gegen Grieth „up die Calflacke" stossend,Wilhelm und Johann 15 Maltersaatland in Gaedkens Feld. (JunferLutgard v. W. ist 1394 in Bislich begütert.) 5. Stephan undWilhelm bekommen den Antheil ihres Vaters an Rysward, undzwar Stephan 1 h, Wilhelm 2 /3, zahlen aber an ihre Schwester6. Nese, Klosterjunfer in Bedburg, jährlich pro rata 4 Mark(Nese noch 1413 erwähnt. Sloet, Bedb.). 7. Griete und ihrebeiden Schwestern 8. und 9., Beginnen in Wesel, erhalten10 Morgen Land zwischen den Schlägen Diedrich's v. W. undWolter's v. Redichem, wovon Griete 4 zustehen. 10. Bernhardquittirt seinem Bruder Wilhelm am 25. Mai 1376, Johann am6. Januar 1377. Beide bitten ihren Oheim Ritter Wilhelmv. W. und ihren Neffen Evert v. W., Sohn Wilhelm's, zusiegeln. Diedrich Pieck, der Lutgard zur Frau hatte,quittirt am 23. April 1376 und lässt Ritter Wilhelm v. W. undWolter v. Blitterswich mitsiegeln. Graf Adolph v. Cleve, Rent-meister Ad. v. Suytkamen, Drost Lubbert v. Till und Amt v.den Vrythave, Richter in Altcalcar, bezeugen am 2. Febr. 1392das vidimus dieses Theilungsaktes (Düsseid. St.-A. Cleve-Mark557)^'1377 Sonntags nach Laetare sichert Evert v. W., SohnWilhelm's, dem Wilhelm v. W., Sohn Diedrich's, Schad-loshaltung zu wegen einer Bürgschaft bei „Adolphus ons herenscriver van Cleve ind Johan Kyen". 1377 Dienstags nach Victorerhalten Wilhelm v. W., Sohn Diedrich's, und seine SöhneDiedrich und Heinrich von Ritter Rütger v. Boetzelar dasVerkaufsrecht einer Jahrrente aus Mynnenberg im Gericht Lab-beck. 1377 am Albinustag verspricht Knappe Amt v. W.,Sohn von Ritter Diedrich, die mit seinem Bruder Wilhelmgetroffene Theilung des elterlichen Nachlasses unverbrüchlichhalten zu wollen; sein Onkel Ritter Wilhelm v. W. undKnappe Evert v. W., Sohn Wilhelm's, siegeln mit. 1378