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Beiträge zur Geschichte von Wissel und Grieth und zur Genealogie niederrheinischer Geschlechter
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tälern ruhen, die in Masken endigen. Erst eres ist auchin der Sakristei der Fall, darum scheint auch sie vonder älteren Kapelle herzurühren. Die Mauern unter-halb der Wasserleiste in den Seitenschiffen sind durchFlachbögen mit Sitzbänken belebt. An das Ostchorist später nach Norden ein zweites, über die Flucht-linie des Seitenschiffes hinausspringendes Chor vonebenfalls zwei Joch Kreuzgewölbe, dem älterenconform, angebaut, und der Anschluss dadurch bewirktworden, dass in die nördliche Mauer des Ostchoreszwischen den drei Strebepfeilern zwei hohe Spitzbogengebrochen worden sind. Während das Ostchor vieroffene zweitheilige Fenster hat, ist das Mittelfensterim Nordchor zweitheilig, das folgende dreitheilig unddas nördlichste wieder zweitheilig. Sollte dieses Choretwa durch das Wisseier Kapitel, das in Grieth von1588 bis 1650 residirte, angebaut worden sein, oderhaben wir in ihm die Kapelle für die 1490 fundirteVikarie des h. Kreuzes zu erblicken ? Von geschicht-lichem Interesse in der Kirche sind die Grabsteine,von denen jedoch nur der des Wolt. v. Bueren guterhalten ist, und die Gewölbeschlusssteine. Dieserepräsentiren, von dem Christuskopf im Chor und vondem agnus dei im Seitenschiff abgesehen, lauterWappenschilde von adeligen Geschlechtern, die inund um Grieth sesshaft waren und um die Kirchesich verdient machten. So finden sich mehrfach dasWappen der von Bueren mit dem oben vier und untendrei Mal ausgekehlten Querbalken, das der von Wisselund der van Meverden mit dem Flug (ein Grabsteinvon Johann van Meverden mit dem Flug und dreirechtsschrägen Balken ist fast ganz abgetreten), dasder von Schmülling mit einer rechtsschrägen Leiter,und andere, die ich nicht zu deuten weiss, z. B. einSchild mit einer Mispelblüthe (Rose), mit zwei sich