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Beiträge zur Geschichte von Wissel und Grieth und zur Genealogie niederrheinischer Geschlechter
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S. Sebastiani (et Antonii) datirt wohl von einer Gilde;eine Sebastiansgilde besteht noch jetzt in Grieth.

Durch die van Bueren büsste die Kirche in Griethzwei, wenn nicht drei Vikarien ein. Bereits am 30.August 1594 wurde am Clevischen Hofgericht gegenden Drost (Wolter) von Bueren zu Goch verhan-delt, dass er 1. laut Klageschrift des apostolischenNuntius drei Vikarien unter sich habe, 2. die vonWissel auf seine Mühle zu Grieth zwingen wolle, und3. „wegen 12 Thlr. Pensionen, so er den Armen vor-enthält und einem seiner Bastarde gibt".* DieserWolter, Amtmann zu Goch, heirathete Carola v.Brempt, Erbtochter von Johann v. Brempt undIda Schmülling, und bekam mit ihr Cloerath,Vorst und Wardenstein; Calbeck hatte Wolterv. Bueren nach Besignation der Eheleute MarschallJoh. v. der Horst und Gertrude v. Wylich er-halten. Als Kinder derselben werden angegeben Ida,Margaretha, Adolph und Johann, der die Le-hensgüter seines Vaters bekam. 2 Wolter starb 1603,Carola 1610. Urkundlich nimmt sein Sohn „Johannvon Bueren zum Wardenstein, Herr zu Calbeck",am 28. Januar 1608 eine Belehnung in Grietherbuschvor und bedient sich dabei seines „Vaters Wolter'svan Bueren seliger gewonlich Siegels". 3 Nun zähltJoh. v. Sternenberg unter denen, die in Folge derPredigt des Dr. Johann Stephani aus Köln, calvini-schen Predigers an der Willibrordikirche in Wesel, derbeim Namen Jesu irgendwie eine Ehrfurcht zu bezeugenuntersagte, mit ihm sich wieder der katholischenKirche zugewandt hätten, namentlich den Baron von

1 Arch. des Hauses Wissen.

2 Fahne I, 51. Turk, Privil. f. 49. Xanten. Behandigungen.8 Pfarr-Arch. Boisheim. Urk. auf Perg.