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gericht zu Keppelen vor dem Richter Herrn. MesmekerEheleute Heinr. und Gese Pastoirs mit ihrem SohnHeinrich und Dirk Pastoirs, dass Heinrich die Rente,die er mit Belieben des Stiftes aus dem Zehnten zuWylrade an die S. Jacobi - Bruderschaft in Calcarverkauft habe, innerhalb sechs Jahre ablösen werde.Am 27. Juli 1513 gewannen Joh. v. Bronckhorst-Batenburg, Drost des Clev. Landes, und seine FrauGertrud zwei Hände an das Gut zu Wylrade undzu Horlen (Staats-Arch. in Düsseldorf). Am 28. Mai1601 setzte Elisabeth v. Bronckhorst-Baten-burg, Frau zu Hönnepel, am Schöffengericht zu Xantenfür das von ihr in der Rheinstrasse zu Xanten nebenS. Andreas Kirchhof gelegene und an Christina Kloss,Wittwe von Dr. Herrn. Cruiser, Clev. Fürstl. Rath,verkaufte Haus den Hof zu Wielrath in Keppelen,Leibgewinnsgut vom Wisseier Stift, als Unterpfand(Urk. der Carthaus auf der Grafeninsel bei Wesel).
Das Gut zu Uffel in Uedemerbruch (jetzt Paessens-hof), 1 Hufe und 4 Maltersaat Roggenland für diedritte Garbe. Der Landesherr bezieht für seine Dienste12 Pfund Wachs, die Stift und Hofmann zu gleichenHälften zahlen.
Arkenbusch ist eine Hufe „ende cardinaelsgut *des VII margen is" und gilt IV2 Malt. Roggen, 9 Denar3 1 /a Xent. und 3 Hühner. Behandigt waren um 1460Aleid Mys und deren Sohn Johann. Abgesplissendavon lagen 4 Morgen bei dem Kirchhof für IV2 Malt.Roggen, 1 M. Hafer und 4 Denar und ein Kohlgartenvon ca. 1 Scheffelsaat. — Der Kirchhof ist noch be-kannt; wahrscheinlich diente er als Begräbnissplatzfür die Bewohner von Verkelt. Die Sage berichtet
1 Cardinael ist mir auch als Familienname im 14. Jahrh.in hiesiger Gegend begegnet, z. B. Heinrich C. 1390.