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amt eine feierliche Prozession in seidenen Chormäntelnmit Umtragung der Reliquien anordnete und denDechanten zur Celebration des Hochamtes verpflichtete,wobei die vier ältesten Kanoniker zu ministrirenhatten. J In der S. Antoniuskapelle zu Hau gab er am20. September 1441 eine Jahrrente von 16 Schillingenaus Hövelswicksgut für die Beleuchtung. 2 Er gehörteauch neben Ida von Groesbeck zu den besonderenWohlthätern des Nonnen-Convents S. Andreas inSonsbeck, das 1410 von einer Wittwe Wichard ge-stiftet und 1428 von Schwestern des dritten OrdensS. Francisci bezogen wurde. 3 Er starb am 19. Mai1442. In der Stiftskirche zu Cleve fundirte er vierMemorien auf S. Victor, S. Katharina, S. Johannesante portam latinam und an seinem Sterbetag; andenselben Tagen hatte er auch in Wissel ein Jahr-gedächtniss; hier fand das vierte Gedächtniss am 19.Mai statt; dieser Tag ist demnach sein Sterbetag. Erwurde zu Cleve in der Nähe des Altares Ss. Georgiiet Wilgefortis vor dem Marienchörchen zwischen demAltar der hh. Fabian und Sebastian und dem Fenster,das er der Kirche verehrt hatte, beigesetzt; leiderfehlt in dem Register der Grabstätten die Inschriftseines Steines.
Diedrich von Wissel. Er ist ohne Zweifelidentisch mit Diedrich von Wissel, der uns 1442 alsKanoniker in Xanten 4 und von 1463 an als Kanonikerin Cleve, wo Lambert v. Langenhave zu seinen Gunstenresignirte, begegnet. Am 15. November 1445 legteDiedrich v. den Hövel, Vikar des Nicolausaltaresin Wissel, vor seinem Propst Diedrich v. Wissel
1 Cleve, Stifts-Arch.
2 Schölten, Cleve 253.
3 Teschenmacher 183 N. 3 und Lagerbuch.1 Schölten, Cleve 219.