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Beiträge zur Geschichte von Wissel und Grieth und zur Genealogie niederrheinischer Geschlechter
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Diedrich IV. (1150 — 1172) und dessen edele Ge-mahlin Aleidis von Sulzbach, die am 12. Februar1190 starb und uns auch als eine besondere Wohl-thäterin der Clevischen Pfarrkirche, des XantenerStiftes und der Klöster Bedburg und Camp beurkundetist. 1 Wir erfahren dieses aus dem in Abschriften unserhaltenen Privilegium ihrer beiden Söhne und Nach-folger Diedrich's V. (1172 — 1193) und Arnold'sIII. (1193—1202). Beide erklären nämlich 1192, dasssie auf göttliche Eingebung und guter Leute Zuredenan die Kirche in Wissel und die Brüder, die in der-selben-Gott und dem h. Clemens dienen, zur Ver-mehrung der von ihren Eltern vermachtenjährliehen Einkünfte den Novalzehnten der InselWissel geschenkt und alles Eigenthum, das Jemandder Kirche vermache, von Lasten und Schätzungenaller Art befreit hätten; auch sollten die Brüder ihreHofstätten und Kanonikalhäuser und das Triftrechtfür ihr Vieh frei besitzen. 2

Viel früher muss die Kirche in den Besitz einesForstes oder Waldes in oder bei Wissel gelangt sein,da die Dorfbewohner bereits vor 1233 wieder-

___holte widerrechtliche Eingriffe in denselben

gemacht und sich dadurch öfters die Excommuni-kation zugezogen hatten. Möglicher Weise gehörtedieser Wald zur ursprünglichen Mitgift der Kirche.Im letztgenannten Jahre gelang es dem GrafenDiedrich VI. (1202 — 1260) als Schirmvogt derKirche und des Stiftes unter Assistenz anderer ein-flussreichen Persönlichkeiten die Dorfbewohner zum

1 Schölten, Gert v. d. Schuren 187 — 193.

2 Staats-Arch. in Düsseldorf. Die Abschriften sind irrthüm-lich von 1113 datirt. Siehe Urk. Nr. I und vergl. zu derselbenLac. Urk. I, 533.