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Die Befestigungswerke der freien Reichsstadt Aachen
Entstehung
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worden, ausgefüllt. Eine Strecke des Walles von etwa110 m Länge, welche westwärts vom Wiriehsbongards-thor (47) stand, hatte man schon früher und zwar in den30er Jahren nach der Anlage der Hochstrasse, abgetragen.

Die vielen in der Stadt angelegten neuen Strassen-anlagen und Neubauten lieferten aus ihren Abträgen,Kellern und Fundamenten eine bedeutende Masse Erdeund Schutt, für welchen Abiadestellen geschafft werdenmussten. Da die Gräben der innern Befestigung nahezubebaut waren, so eigneten sich hierzu am besten die deräussern. Wie viele tausend Fuhren Schutt und Erde dieseim Laufe der Jahre aufgenommen haben, entzieht sichder Berechnung, doch mag bemerkt werden, dass in den-selben fast 20 Jahre lang die Abfuhr aller Abtragungenund Neubauten, welche die grosse Baulust, die in den50er und 60er Jahren dieses Jahrhunderts in Aachenherrschte, ergab, abgelagert wurde. Allmälig wurdensie jedoch gefüllt und das Terrain derselben meist zuGärten und Promenaden eingerichtet. Der "Wallgrabenzwischen Adalbertsthor (43) und der Marienburg (29) warschon unter der französischen Herrschaft angefüllt unddarauf eine Promenade angelegt worden. Die Strecke vonAdalbertsthor bis fast am Schildthurm wurde von der imJahre 1837 errichteten Gasfabrik eingenommen. Bei derAusfüllung der Gräben hatte man die "Wallmauern theil-vveise, die Contrescarpe jedoch ganz stehen lassen.

Unter dem Oberbürgermeister von Weise wurde derAbbruch der noch bestehenden Wallmauern und Timme,auschliesslich der Marienburg (29), des Lavensteinchen-(59), Pfaffen- (65) und Langen-Thurmes (69) beschlossen.Vorläufig sollte auch der Hinzenthürm (37) bis auf Wei-teres stehen bleiben. Von den ehemaligen 5302 lfmWallmauer bestanden bis Ende des Jahres 1876 lautamtlicher Angabe 1 ) noch 3095 lfm, demnach waren bis

') Vonvaltungsbericht der Stadt Aachen vom Jahro 1877.