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die Namen einzelner Thore wurden französisch getauft;so hiess das Jnnkersthor porte noble und das Sandkaul-thor porte madame. Die Errichtung des letztern Thoreswurde durch eine förmliche Grundsteinlegung mit um-ständlichen Feierlichkeiten eingeleitet. In dein einenThorpfeiler wurde ein Bleikasten mit allerlei Münzenaus der französischen Kaiserzeit deponirt, welche beimAbbruch der Thorpfeiler im Jahre 1875 sich auch allerichtig vorfanden und in das städtische Museum gebrachtwurden, wo sie als Nachweis dieser Grossthat der Fran-zosen zum ewigen Angedenken aufbewahrt bleiben.
Von den Thürmen der inneren Befestigung war keinermehr erhalten geblieben, von den äussern nur, jedoch inruinenhaftem Zustande die Marienburg (29), der Hinzen-(37), Schild- (40), Eierkeils- (63) und Krückenthurm (76);besser erhalten, jedoch dachlos, der Lavensteinchen- (59),Pfaffen- (65) und Lange - Thurm (69). Das Dach desletztern Thurmes wurde am 24. Februar 1804 vom Blitzgetroffen und brannte zum Theil ab, jedoch wurde dasFeuer gelöscht. Einige Zeit nachher stürzte der grössereTheil des Dachwerks in den "Wallgraben hinab. Alleübrigen Thürme wurden, meistens bis zur Höhe der Brust-wehr des "Walles, abgebrochen, derart, dass man die Stellederselben fast nur durch die Vorlage vor der V r allmauererkennen konnte. Von den "Wachthäusern blieben nurdie am Jacobs- (61) und Eosthor (58) stehen; letztereals Wohnung für den Abdecker. Die Wallmauern Hessman vorläufig bestehen, weil der Abbruch derselben zukostspielig gewesen wäre, auch um das Einschmuggelnzollpflichtiger W T aaren zu verhindern. Der aus denabgebrochenen Gebäulichkeiten sich ergebende Schuttw r urde theils in den Gräben der innern Stadt, theils inden der äussern, zwischen Adalberts- (43) und Sandkaul-thor (34) und von diesen bis zur Marienburg (23) abge-laden. Auf dem Gelände der äussern angefüllten Gräben
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