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Die Befestigungswerke der freien Reichsstadt Aachen
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durch den Prinzen von Coburg' besiegt, am 2. März ausAachen fliehen mussten. Zwischen den Fliehenden und den

sie verfolgenden österreichischen Scharfschützen fandenStrassenkämpfe statt, in welchen die Oesterreicher 4 Mann,die Franzosen jedoch 25 Mann verloren. Ausserdem musstenletztere noch 2 Kanonen, deren Stränge von asfchenerBürgern durchgeschnitten worden, zurücklassen. Als jedochim Jahre nachher die Franzosen wieder zurückkehrten,hätte dieser Eingriff in den Kampf seitens der Bürgerder Stadt verderblich werden können, wenn nicht zweiopferwillige Bürger, Advokat Vossen und KaufmannCromm, unter demüthigenden und harten Bedingungendie Anführer der Franzosen beschwichtigt hätten.

Nach der Vertreibung der Franzosen nahm die Stadtwieder ihr früheres reichsstädtisches Wesen an. DerBath hielt wieder seine Sitzungen und die Bürger zogenwieder auf Wache. Doch dauerte dies nur kurze Zeit,denn nach der Schlacht bei Fleurus, am 26. Juni 1794,nach welcher die Oesterreicher sich zurückziehen mussten,wurden die Franzosen am 22. September wieder Herrender Stadt. Der Rath sowie die Bürgermiliz lösten sichauf. Mit dieser Besitznahme hörte Aachen für immer auffreie Reichsstadt zu sein.

Es ist nicht Zweck dieser Aufzeichnungen, die krie-gerischen Vorfälle in Aachen nach Aufhören der städti-schen Verfassung zu verfolgen. Es erübrigt nur noch,über die weitern Schicksale der aus der reichsstädtischenZeit noch übriggebliebenen BefestigungsAverke zu be-richten.

Die französische Regierung hatte die Befestigungs-werke der Stadt nebst dem Gelände, auf welchem sie sichbefanden, als Staatseigentum erklärt und, wegen Nutz-

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