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Die Befestigungswerke der freien Reichsstadt Aachen
Entstehung
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Eeichssaal stand er direkt vermittelst der Treppe inVerbindung, und dieser hing wiederum mit den anderenGebäuden der Pfalz zusammen, der Art, dass das Ganze sichzu einer ziemlich ausgedehnten Feste gestaltete. Diestarken Mauern der karolingisehen Gebäude boten einenkräftigen Schutz und waren nicht leicht zu bewältigen,so dass das Ganze hinreichend stark war, bei genügenderBesatzung die Stadt zu dominiren und, im Besitz einerPartei, dieser bei Zwistigkeiten die Uebermacht zugeben. Eb mnsste daher dem König Otto daran gelegensein, eine solche Feste in der Stadt zu besitzen, dieihm die Herrschaft in derselben sicherte.

Nachdem Otto IV. Kaiser geworden,, entzweite ersich mit Papst Innocenz III. und wurde von diesem inden Bann gethan. Auf die Empfehlung des Papsteswurde Heinrichs VI. Sohn, Friedrich IL, am 6. December1212 zu Frankfurt zum König gewählt. Doch hatteOtto noch viele Anhänger und blieben ihm der GrafWilhelm von Jülich, der Herzog von Brabant, Walram,Sohn des Herzogs Heinrich von Limburg und andereEdeln, sowie mehrere Städte, unter andern auch Aachentreu. Walram begab sich nach Aachen, um die Stadtzu unterstützen, welche Friedrich zu belagern im Anzügewar und vor welcher er am 23. August 1213 erschien;er fand sie jedoch verschlossen und die Bürger zu ihrerVerteidigung bereit. Bei einem am folgenden Tage vonden Aachenern gemachten Ausfalle wurde Walram durchBogenschützen schwer verwundet und zogen sich in Folgedessen die Aachener zurück. Den Angriffen Friedrichsboten sie jedoch kräftigen Widerstand, so dass dieseran keiner Seite der Stadt einen namhaften Vortheilerringen konnte. Befürchtend, dass die Belagerung sichin die Länge ziehen könne, hob Friedrich dieselbe aufund begab sich nach Mastricht.

Durch die Niederlage, welche Otto in der Schlacht