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Kölnthor ab zog sich die Umwallung, ohne auf weitere.Schwierigkeiten zu stossen, bis zur Pau hin, wo sie sichder oben gedachten Befestigungslinie anschloss. Die Süd-westseite der Stadt bot bezüglich des Terrains keine nach-theiligen Umstände mehr, nur musste die Jakobstrasse inBerücksichtigung gezogen werden, deren Häuser weithinausragten, wodurch das Thor dieser Strasse, aus dennämlichen Gründen, die beim Kölnthor vorgelegen, weitervorgeschoben werden musste. Die an dieses Thor sichanschliessenden Wallmauern konnten daher von Königs- (23)bis Jakobsthor (20) und von diesem bis zum Marschier-thor (16) in fast gerader Linie gezogen werden. — DieLänge dieser Befestigungstrace mass 2480 m.
Die Stelle der damals angelegten Befestigung derStadt erkennen wir jetzt noch deutlich in den Mittel-graben-Strassen. Diese Strassen sind durch einen ur-sprünglich angelegten "Weg gebildet, welcher ausserhalbdes Grabens diesem entlang lief und die Stadt umschloss.An diesem Wege sind später die Häuser errichtet wor-den, welche jetzt diese Strassen bilden, und ist es daherleicht, die Stellen der Gräben und Thore aufzufinden.Von Pontmittelthor (6) aus, über den Schweinemarkt undden Teniplergraben, setzte sie sich fort über den Karls-,den Löher-, den Alexianer- und Kapuzinergraben, denFriedrich-Wilhelm-Platz, den Holz- und Dahmengraben.Wo letzterer Graben sich jetzt nach rechts umbricht,ging der Weg früher in gerader Richtung durch, unddeckte sich wieder mit der Comphausbadstrasse, an derStelle, wo die Badehäuser in Letzterer aufhören. DieUrsache, warum der Lauf eines Theiles des Dahmen-grabens und der Komphausbad-Strasse nicht dem Grabenentlang ging, lag darin, dass bei der Anlage desBefestignngsgrabens an der letztern Strasse die unternwarmen Quellen entdeckt und unmittelbar nachher Bade-häuser daselbst errichtet wurden. Noch bevor die Komp-