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Geschichte der Grafschaft Moers
Entstehung
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Ansicdluug bereits vor der Römerzcit war, zeigt der deutsche NameAscibnrg, denn Ast bedeutet Esche, die ausgehöhlte Esche — Schiff,demnach heißt Asberg Schiffstadt. Damals lag sowohl Asberg wieder Fnrstenberg am Nhein, dieser floß da, wo heute das EssenbcrgerBruch ist, um Winkclhaufen herum. Das Römercastell ^ lag, wie dieseit Jahrhunderten nnd noch jetzt gemachten Funde beweisen, südlichvon Asberg auf dem Burgfelde, eiucr Höhe, die im Osten durch dasBruch, im Westen durch die Nönicrstraße begrenzt wird. Im Nordenreicht der Begräbnisplatz bis in die Nähe von Asberg. Die Römerverbanden ihre Eastellc am linken Nhcinufcr dnrch eine Straße, diegerade in der Grafschaft deutlich erkennbar ist und noch heute denNamen Nömerstraße führt. Während sie südlich durch die Ehausseebedeckt ist, trcuut sie sich kurz nach ihrem Eintritt in die Grafschaftbei Trompet von ihr nnd geht fast fchnnrgeradc über Asberg nachNorden; die Straße besteht ans Sand und wird als Kommunalwegund zu Ackerfuhreu benutzt. Bei der Boruhcimer Schnle fällt siewieder mit der Chaussee zusammen, führt dann über Stromoers, woauch zwei römische Stciusärge gefunden sind, weiter. Man glcmbtden Eingang znm Rhcinhafcn Asciburgiums noch zeigen zn können.Aus deu audcrcu Gründungen des Drnsns sind blühende Städte amlinken Rhcinufer erwachsen, dies ist bei Asberg und Oggtra vötsranicht der Fall, weil sie dnrch die Veränderung des Rheiubcttes ihregünstige Lage am Flusse eingebüßt haben.

Aus seiner glänzenden Siegeslaufbahn wurde Drufus durcheinen unglücklichen Fall herausgerissen; im Jahre 9 vor Christusstürzte er mit dem Pferde, brach den Schenkel und starb im fernenLande zwischen Saale und Weser. Sein Bruder Tibcrius kam frühgenug, nicht bloß um ihm die Augen zuzudrücke», foudcru auch mitsicherer Hand das Heer zurück nnd die Eroberung Germaniens weiterzn führen. Vor allem traf er die Sngambrcr, 40,000 Unterworfenemußten ihre Sitze verlasse« und wurden am linken Nhcinnfcr ange-siedelt^, nur ein ungefährlicher Überrest des mächtigen Stammesdürfte iu deu altcu Sitzen bleiben. Die ans das linke Ufer überge-siedelten Sngambrcr werden nnter diesem Namen später nicht erwähntund sind wahrscheinlich die unterhalb Kölu bis au die Grenze der