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Kaiser Rede und Gegenrede wechselte. „Wie viel Kinder kommenhier in der Grafschaft ans eine Familie?" „Etwa vier, Majestät."„Ich habe bereits sechs, Majestät," sagte Kohtes-Meerbeck. „Soist's recht!" sagte der Kaiser. Die Bemerkung des BürgermeistersHeyn en-Friemersheim: „Majestät sind nns ja mit gutem Beispielvorangegangen!" erregte die lebhafteste Heiterkeit Sr. Majestät,
Ans Wunsch der Kaiserin hatten uorher die Moerser Töchter-schüleriunen vor dem Denkmal Aufstellung genommen. Mitsichtlichem Vergnügen unterhielt sich die hohe Fran mit denKindern nnd ihren Lehrerinnen.
So waren im Fluge eineinhalb Stunden vergangen. — Dannfuhren die Majestäten nnter brausendem Hurra nud Glockeugeläutdurch die Stadt nach dem Crefelder Bahnhof.
Hier hatten sich die Zöglinge des Heinis für Missionars-sühne Iohannenm aufgestellt, unter Leitung ihres Vorstehers,des Pastors Bäcker. Unverhofft wurde dem kaiserlichen Paarenoch einmal ein Ständchen gebracht von dem wohtgcschultenBläserchor des Iohanncnms.
Sehr erfreut sprach sich die Kaiserin über den Vortrag aus,nahm aus der Hand eines kleinen Mägdleins einen Blumenstraußentgegen und fnhr dann freundlich winkend mit dem königlichenHofzuge nach Crefeld.
Um ein Uhr mittags versammelte sich im Festzelt eineglänzende Versammlung: Männer und Frauen aus der Graf-schaft, zu festlichem Mahle. Der Finauzmiuister hielt einenzündenden Toast auf den Kaiser, Superintendent Schürmannfeierte die Kaiserin und ihre Kinder; der Landrat von Laer,der Bürgermeister Eraemcr uud der Kreisdeputierte Hcckrath, derLandeshauptmann Klein, der Freiherr von Schorlemer, sie allefanden zum festlichen Tag den festlichen Ton, nnd zuletzt gedachteEduard Schrueder dankbar des Schöpfers des Denkmals, desBildhauers Baucke.
An dem Festbankett, das am Abend stattfand, nahmen an2000 Menschen teil. Die Vortrüge der Gesangvereine nnterLeitung der Herren Panzer und Schulte sowie des Seminarchorsfanden ungeteilte» Beifall. Besonderes Interesse erwecke dasInbellied auf Moers, gedichtet vuu Mediziualrat Doktor Bauer
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