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trat Genesung ein. Die Erkrankung selbst soll Ent-zündung der Nebenbänder der Gebärmutter ge-wesen sein. Von vier Kindern sind drei gesund,das Zweitälteste, ein Mädchen, acht Jahre alt, leidetseit dem sechsten Lebensjahre an einer sich raschweiter entwickelnden Kypho-Skoliose, zu der sich imJahre eine rasch fortschreitende Lähmung beider untererExtremitäten hinzugesellte.
Letzte Regel war Anfangs Mai. Erste Kindbe-wegungungen will Fr. H. Anfangs September gefühlthaben, immer auf der rechten Seite. Dieselben sollennie lebhaft gewesen sein, in der letzten Zeit überhauptgefehlt haben. In der zweiten Hälfte der Schwanger-schaft hatte Fr. H. sehr intensive Schmerzen in derrechten Seitengegend des Abdomen, will sehr matt,müde gewesen sein und aussergewöhnlich starken Durstgehabt haben.
Soweit bekannt, sind Missbildungen in ihrer Familienie vorgekommen, sie führt vorliegenden Fall auf einVersehen zurück. Sie will nämlich anfangs Juli beimKlee-Abschneiden plötzlich eine Kröte gesehen und sichdavor sehr entsetzt haben.
Geburtsgeschichte.
Am 20. December 1895, Abends 8 Uhr stelltensich die ersten Wehen bei der Schwangeren ein undzwar sehr stark, die sie veranlassten die Hebammerufen zu lassen. Nach deren Angabe ergab die äussereUntersuchung folgendes Resultat:
Das Abdomen ist stark aufgetrieben, mit vielenstriis bedeckt. Rechts sind kleine Teile zu fühlen, linksder Rücken, über der Symphyse ein harter fester Teil.Die Herztöne sind nicht vernehmbar.
Bei der inneren Untersuchung zeigt sich, dass der