Exkurs XV u. XVI. Ministerialität in Sachsen. Quedlinburg. 401
und Bischof von Halberstadt 2, Nr. 110 u. 1095 iura ministerialium 1,Nr. 480 u. 525. Einige Ministerialenfamilien kenntlich.
Steterburg (1000 die Burg in ein Nonnenkloster umgewandelt)hatte 1252 einen dapifer (Hoogeweg 2, Nr. 911). Es tauschte mit demBischöfe von Hildesheim Ministerialinnen (Hoogeweg 3, Nr. 132).
Hildesheim, Heil. Kreuz (vor 1079 von Bischof Hezilo gestiftet).Ein Ministeriale 1180 ÜB. Stift Hildesheim 1, Nr. 399.
Walkenried (1130 Cisterzienser). Ein Ministeriale ÜB. d. hist.Ver. f. Niedersachsen 3, S. 20.
Hildesheim, Godehardikloster (1133 von Bischof Bernhard I.gegründet und von Benediktinern aus Fulda besetzt), erhält 1145 Mini-sterialen geschenkt: „iure ministerialium", 1151 Uebertritt von Freien indie Dienstmannschaft. ÜB. Stift Hildesheim 1, Nr. 236 u. 274. Späternichts mehr.
Riddagshausen (1145 als Cisterzienserkloser gegründet). WennHoogeweg 2, Nr. 962 von einem Ministerialen dieses Klosters die Redeist, so liegt vielleicht ein Fehler des Regestes vor.
Hildesheim, St. Andreas (1200 errichtet Bischof Hartbert dortein Kanonikerstift). 1241 dort einmal ein Ministeriale (Hoogeweg 2,Nr. 654).
Nordhausen, Heil. Kreuz, Westf. ÜB. 3, Nr. 218 von 1225, aus-gestellt vom Propste selbst.
I
XVI.
Die Standesverhältnisse der freiherrlichen Stifter Quedlinburg,
Gandersheim, Gernrode und Kaufungen.
I. Quedlinburg.
Zunächst die Reihe der Aebtissinnen, soweit sie ihrem Geburtsstandenach bekannt sind. Für die ältere Zeit folge ich den Forschungen vonLudwig Weiland im 8. Bande der Zeitschrift des Harzvereins.
Machthild, Tochter Kaiser Ottos I. (t 999).
Adelheid I., Tochter Kaiser Ottos II. (f 1045), auch zu Gernrode,
Vreden und Gandersheim.Beatrix, Tochter Kaiser Heinrichs III. (f 1062), auch zu Gandersheim.Adelheid II., Tochter Kaiser Heinrichs III. (f wohl 1091), auch zu
Gandersheim.Schulte, Adel u. deutsche Kirche im Mittelalter. 26
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